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Steuern
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  • In aller Kürze

Altersentlastung gibt es weiter erst ab 64 Jahren

Das Mindestalter von 64 Jahren zur Gewährung des (degressiven) Altersentlastungsbetrags (§ 24a Einkommensteuergesetz) ist verfassungsgemäß und verstößt auch nicht gegen EU-Recht. Der Bundesfinanzhof wies jetzt die diesbezügliche Beschwerde eines Finanzbeamten ab (Az. III B 74/17). Dieser war im Klagejahr 2011 erst 28 Jahre alt gewesen. Der BFH sah auch keinen Anlass, zu
der Frage ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH zu richten.
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  • Wenn der Fiskus rechtzeitig ermittelt

Doppelte Aufschiebung der Verjährung bei einer Selbstanzeige

Wer Steuern hinterzogen hat, kann durch eine wirksame Selbstanzeige Straffreiheit erreichen und muss dann "nur" noch die Steuern plus Hinterziehungszinsen nachzahlen. Vorsicht ist aber bezüglich der Verjährungsfrist geboten. Die kann sich nämlich unter bestimmten Umständen um Jahrzehnte verlängern.
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  • Postweg mit Subunternehmer macht alles kompliziert

Neues BFH-Urteil zu den Fristen für den Einspruch beim Steuerbescheid

Hat Ihnen das Finanzamt einen Bescheid per einfachem Brief zugeschickt, so wird kraft Gesetz fingiert, dass Sie den Bescheid drei Tage, nachdem ihn das FA zur Post gegeben hat, erhalten haben. Das gilt auch bei Übermittlung eines Bescheids durch einen privaten Postdienstleister. Für Sie hat das Konsequenzen bei der Einspruchs-Planung.
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  • Oberstes Finanzgericht kippte Bezugsfertigkeits-Regelung

Handwerkerbonus bei neugebautem Haus

Der Grundsatz ist klar: Für Handwerkerleistungen gibt es einen Steuerbonus von 20 Prozent der Arbeitskosten – allerdings nur für Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten und nicht für Neubauten. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat jetzt allerdings eine Ausnahme zugelassen.
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  • Renten im Ausland

Steuerfreie Rente an der Algarve

Das Sparschwein auf der Insel - Das Beispiel Portugal zeigt, wie ausländische Rentner steuerlich begünstigt werden © Picture Alliance
Wohlhabende Rentner genießen in vielen EU-Staaten, besonders aber in Portugal erhebliche Steuerprivilegien. Das stößt etlichen Regierungen sauer auf. Der deutsche Staat reagiert bereits.
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  • Verfassungsrechtliche Zweifel am Steuerzinssatz

BFH hält 6% seit 2012 für kritisch

Der Bundesfinanzhof ließ bereits im Mai öffentlich Bedenken anmelden bezüglich des Steuer-Zinssatzes für die Jahre ab 2015. Nun wird diese Skepsis ausgeweitet und bereits die Jahre ab 2012 sollen verfassungsrechtlich geprüft werden.
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Steuern: Freizeitpark nicht ermäßigt

Auf Eintrittsgelder für einen Freizeitpark fällt der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19% an und nicht der ermäßigte Umsatzsteuersatz von nur 7%. Das bestätigte jetzt der BFH (Urteil V R 6/16). Nach der BFH-Rechtsprechung gilt die Steuersatzermäßigung nur für die Schausteller, die ein Reisegewerbe betreiben, nicht aber für ortsgebundene Schaustellungsunternehmen.
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  • Stadtstaaten urteilen am schnellsten

Verfahrensdauer an Finanzgerichten sinkt

Eine gute Nachricht: Die Verfahrensdauer an deutschen Finanzgerichten sinkt im Schnitt. Die schlechte: Wie lange es dauert, ist von Gericht zu Gericht sehr unterschiedlich. Eine Fachzeitschrift hat eine Übersicht zusammengestellt.
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  • In Ausnahmefällen bei Zahlung des Umsatzsteuervorabzugs

BFH verlängert Frist für Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zahlung des Umsatzsteuervorabzugs wird normalerweise bis zum 10. Januar eines Jahres für das vorangehende Jahr fällig. Solange kann der Betrag auch für die Gewinn- und Verlustrechnung in Anschlag gebracht werden. Was aber, wenn wegen eines Wochenendes der letzte mögliche Tag der 12. Januar ist? Die Finanzverwaltung wollte einer Unternehmerin daraus einen Strick drehen.
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Mindestbesteuerung: keine Ausnahme

Die Mindestbesteuerung gilt ausnahmslos – auch bei einem zurückliegenden Forderungsverzicht der Gesellschafter einer GmbH. Das stellte der BFH klar. Sie wissen: Verlustvorträge sind seit 2004 nur noch begrenzt verrechnungsfähig. Seitdem unterwirft die Mindestbesteuerung 40% des positiven Gesamtbetrags der laufenden Einkünfte eines Veranlagungszeitraums unabhängig von etwaigen Verlusten in früheren Jahren der Besteuerung, soweit sie die Schwelle von 1 Mio. EUR überschreiten. Der auf den Verzicht von Gesellschafterdarlehen zu Sanierungszwecken zurückzuführende außerordentliche Ertrag einer GmbH ist nach Wertung des BFH dabei kein „atypischer Einzelfall", der ein Abgehen vom Grundsatz erlauben würde. (BFH, Az. XI R 33/16).
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  • Unterhalt | Krankenkassenbeiträge

Nur Bares ist Wahres

Ein erwachsenes Kind, das Sie finanziell unterstützen, kann zu Komplikationen bei der Steuerabrechnung führen. Denn der BFH akzeptiert nicht alles als Sonderausgabe und schließt Naturalleistungen von vornherein aus.
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  • Nur ein Gutachten hilft

Im Streit um Grundstückswert trägt der Steuerzahler die Beweislast

Erben kann lästig sein. Vor allem, wenn sich das Finanzamt einschaltet. Geraten Steuerzahler in Clinch wegen der vom FA vorgenommenen Schätzung des Wertes eines Grundstückes, tragen sie die Beweislast. Dann gibt es zwei Wege, zur Lösung des Problems.
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  • Gehälter stiegen zuletzt um 10 Prozent

China hat die höchsten Löhne im Osten

Chinesische Währung "Ren-min-bi" ©Picture Alliance
Steigende Arbeitskosten, Rekrutierung und Bindung von qualifiziertem Personal: für deutsche Unternehmen sind das die Hauptprobleme in China. Auch wenn viele Manager steigende Löhne für gerechtfertigt halten – die Margen werden knapper. Lesen Sie, mit welchen Steigerungen die Manager rechnen und wo aktuell am meisten zu zahlen ist.
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Abgeltungsteuer: vor dem Aus

Die Abschaffung der Abgeltungsteuer ist nicht vom Tisch. Auch wenn derzeit diesbezüglich politische Ruhe herrscht. Der Grund: Vorher muss zunächst der automatische internationale Informationsaustausch über Finanzkonten etabliert sein. Erst dann wird die Bundesregierung Entscheidungen zur zukünftigen Ausgestaltung der Abgeltungsteuer treffen. Das gab sie auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag bekannt. Zur Ausgestaltung konnte oder wollte sich die Regierung aber noch nicht äußern.
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  • Privatnutzungsverbot von Pkw sauber regeln

Ohne Fahrtenbuch besteht keine Chance

Dienstwagen ©Picture Alliance
Das Finanzamt schaut beim Dienstwagen sehr genau hin. Ein besonderes Problem ergibt sich immer dann, wenn der Anstellungsvertrag eines GmbH-Geschäftsführers die Privatnutzung des überlassenen Dienstwagens ausdrücklich ausschließt. Die Finanzverwaltung ist in diesem Fällen besonders misstrauisch und sucht nach einer Lücke, um die Regelung zu knacken.
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Vorsteuerabzug: Adresse künftig egal

Eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung setzt künftig nicht mehr voraus, dass die wirtschaftlichen Tätigkeiten des leistenden Unternehmers unter der Anschrift ausgeübt werden, die in der von ihm ausgestellten Rechnung angegeben ist. Es reicht jede Art von Anschrift, und damit auch eine Briefkastenanschrift, sofern der Unternehmer unter dieser Anschrift erreichbar ist. Damit schloss sich wie unlängst der V. Senat jetzt auch der XI. Senat (Urteil XI R 20/14) den verbindlichen Vorgaben des EuGH an. Der BFH ändert somit seine bisherige Rechtsprechung.
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  • Darlehenszuschuss wird begünstigt besteuert

BFH entschärft Steuerfalle bei Betriebsaufgabe

Eine Betriebsaufgabe erstreckt sich im Regelfall über einige Zeit, bei in dieser Zeit durchgeführten Geschäften gibt es naturgemäß oft Streit mit dem Finanzamt, ob ein Geschäft mit der Betriebsaufgabe zusammenhängt (Folge: halber Steuersatz) oder ob ein normales, laufendes Geschäft (Folge: regulärer, voller Steuersatz) vorliegt. Der BFH hat jetzt eine Bilanzierungsvorschrift steuerlich entschärft.
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  • Kleinliches Finanzamt zieht den Kürzeren

Kosten für No-Show bei Betriebsfeier werden steuerlich nicht umgelegt

Finanzämter können Betriebe ganz schön nerven. Wegen eines Mini-Betrags von 226,10 € kreuzten jetzt Finanzverwaltung und Betrieb die Klingen vor dem Finanzgericht in Köln. Die Richter des dritten Senats erklärten den Betrieb zum Gewinner. Grund: gute Argumente.
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