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Steuern
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  • Körperschaftssteuer wird fällig

Geschäftsführer löst Steuerpflicht aus

Das deutsche Steuerrecht sieht vor, dass ausländische Firmen beschränkt körperschaftsteuerpflichtig sind, wenn sie eine Filiale oder wenigstens einen „ständigen Vertreter" in Deutschland haben. Aber wie ist das zu bewerten, wenn der Geschäftsführer der ausländischen Firma unmittelbar in Deutschland tätig ist?
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  • Vorlage des Bundesfinanzhofs

EuGH klärt Vorsteuerabzug bei unrentablen Immobilien

Umsatzsteuer: EuGH klärt Vorabzug bei unrentablen Immobilien

Der EuGH muss klären, ob die Errichtung einer Immobilie, die sich nachträglich als unrentabel erweist, von der Vorsteuer befreit bleibt. Oder ob der in Anspruch genommene Vorsteuerabzug teilweise wieder ans Finanzamt zurückzahlen ist. Diese Frage hat der BFH dem Gerichtshof der Europäischen Union vorgelegt.

Beschluss: Az. V R 61/17

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  • Auf die konkrete Vertragsgestaltung kommt es an

Gewerbesteuer nach Verschmelzung als Veräußerungskosten geltend machen

Verschmilzt ein Unternehmer seine Kapitalgesellschaft auf eine Personengesellschaft (KG) fällt zwingend Gewerbesteuer an, wenn er die KG innerhalb von fünf Jahren verkauft. Ob man einen Teil davon ans Finanzamt durchreichen kann, hängt von der konkreten Vertragsgestaltung ab.
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  • Union bremst Umweltministerin aus

Die CO2-Steuer kommt nicht

Die SPD will den CO2-Ausstoß über eine eigene Steuer verringern. Doch die Effekte sind mehr als ungewiss, der voraussichtliche politische Schaden aber groß. Vor allem ein Effekt treibt die Koalitionsspitzen insbesondere in der Union um.
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  • Bank setzt entsprechendes Urteil beim BFH durch

Teilwertabschreibung auf offene Immofonds möglich

Offene Immofonds: Teilwertabschreibung möglich

Haben Sie noch offene Immobilienfonds in der Bilanz, die nicht mehr gehandelt bzw. zurückgenommen werden? Auf die entsprechenden Anteile können Sie eine Teilwertabschreibung vornehmen. Voraussetzung: Der Börsenwert muss zum Bilanzstichtag unter denjenigen im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile gesunken sein. Und der Kursverlust muss die Bagatellgrenze von 5% der Anschaffungskosten überschreiten. Eine Bank hat ein entsprechendes Urteil jetzt beim BFH durchgesetzt.

Urteil: BFH XI R 41/17

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  • BFH gebietet Finanzverwaltung bei Vorsteuerabzug Einhalt

Wohl zu enge Voraussetzungen für Vorsteuerabzug

Die Finanzverwaltung fordert von Einzelhändlern einiges, wenn sie vom Vorsteuerabzug bei Waren im Niedrigpreissegment Gebrauch machen wollen. Die Gattungsbezeichnung allein reicht dem Fiskus da nicht aus. Das geht so nicht, signalisiert der Bundesfinanzhof.
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  • Verkäufer kann den Schaden absetzen

Untergeschobenes Falschgeld sind Werbungskosten

Fühlen, sehen, kippen – so lässt sich Falschgeld entlarven. Aber was ist, wenn ein Maschinen-Verkäufer trotzdem am Ende des Tages nur Falschgeld mit in die Firma bringt? Dann hilft das Finanzamt.
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  • Keine Kapitalertragssteuer fällig

Steuerliche Folgen der Firmenausgliederung

Aktionäre, die von Unternehmensumwandlungen und Ausgliederungen betroffen sind, können wenig machen. Bekommen sie als Ersatz neue Aktien von der Firma und performt diese, ist ja auch alles gut. Nur das Finanzamt schießt manchmal quer.
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  • In aller Kürze

Mehrwertsteuer: Gartenanlage mit 19% belastet

Landschaftsgärtner müssen bei der Angebotsabgabe aufpassen. Die Erstellung einer größeren Gartenanlage nach einem bestimmten Konzept unter Verwendung dazu geeigneter Pflanzen unterliegt insgesamt dem Steuersatz von 19%. Die Lieferung von Pflanzen – als Einzelgeschäft mit nur 7% MwSt. belastet – fällt dann auch unter den Normalsteuersatz. Sie bildet laut BFH in diesem Fall zusammen mit den Gartenbauarbeiten umsatzsteuerrechtlich eine einheitliche komplexe Leistung.
Urteil: BFH, V R 22/17
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  • Steuerabzug gewährt

BFH großzügig bei Nachlassverbindlichkeiten

Der Bundesfinanzhof hat Erben beim Steuerabzug von Verbindlichkeiten des Erblassers einige großzügige Spielräume eingeräumt. Aber es kann auch ein Nachspiel geben.
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  • Abgeltungsteuer und BFH machen Strich durch die Rechnung

Schuldzinsen für Rente doch nicht steuerlich abziehbar

Der Bundesfinanzhof enttäuscht nicht nur einen Rentner schwer. Dieser hatte vor dem sächsischen Finanzgericht bereits obsiegt und gedacht, er könne die Schuldzinsen für einen Darlehensvertrag für die Einmalzahlung zur Rentenversicherung steuerlich abziehen. Falsch gedacht, meinte der BFH.
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  • Bei (geschickter) vorweggenommener Erbfolge

Familien können Grunderwerbsteuer sparen

Der Bundesfinanzhof hat ein familienfreundliches Urteil zur vorweggenommenen Erbfolge gefällt. In der Familie lässt sich auf diese Weise Grunderwerbsteuer sparen. Aber es gibt eine wichtige Voraussetzung.
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  • Bereitstellung eines Autos ist irrelevant

Nur regelmäßige Unterhaltszahlungen zählen fürs Kindergeld

Unterhalt: Nur regelmäßig zählt


Wenn Sie Ihrem Kind unregelmäßig Unterhaltszahlungen leisten, werden diese möglicherweise nicht für Ansprüche auf Kindergeldzahlung einbezogen. Es gilt: Regelmäßige, aber nur in größeren, länger als einen Monat dauernden Zeitabständen geleistete Unterhaltszahlungen und Sachleistungen, wie z.B. die Überlassung einer eigenen Wohnung oder eines Autos zu Unterhaltszwecken, sind in diesem Zusammenhang nicht zu berücksichtigen. Lebt das Kind nicht mehr bei den Eltern, sondern in einem eigenen Haushalt, ist grundsätzlich der Elternteil anspruchsberechtigt, der dem Kind mehr Unterhalt zahlt. Dabei sind nur die laufenden monatlichen Unterhaltszahlungen zu berücksichtigen.
Urteil: BFH, III R 45/17

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  • Langfristige Förderung von E-Mobilität

BMF plant neue Subventionen für Umbau des Verkehrssektors

Das Bundesfinanzministerium will die Unternehmen subventionieren, die in ihren Fahrzeugflotten auf alternative Antriebe setzen. Die Steuererleichterungen sollen langfristig kommen. Die Sache hat nur einen Haken.
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  • Nur Werbemittel gehören nicht dazu

Firmenveranstaltungen: Selbst Dekoration und Toilettencontainer sind umlagepflichtig

Einladungen zu Firmenevents sind bei den Beschäftigten begehrt. Ein Risiko bleibt allerdings: Alles was pro Kopf über 110 Euro an Kosten entstehen, sind dem monatlichen Gehalt zuzurechnen und zu versteuern. Kein Wunder, wenn Betrieb und Finanzamt darüber streiten, was zu den Veranstaltungskosten zählt und was nicht. Die Finanzgerichte fahren dabei einen harten Kurs.
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  • Ist das Arbeitszimmer ein selbständiges Wirtschaftsgut?

Verkauftes Arbeitszimmer steuerpflichtig?

Manchmal sind Steuergesetze richtig bürgerfreundlich: Denn, wer sein Haus erfolgreich verkauft und einen Gewinn erzielt, braucht diesen nicht zu versteuern. Doch wie verhält es sich, wenn sich in der Immobilie ein steuerlich abgesetztes Arbeitszimmer befand?
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  • Immobilien zu höheren Preisen verkauft

Finanzamt darf nicht zu gierig sein

Das Strafgesetzbuch ist eindeutig: Gerichte sollen die komplette Beute aus einer Straftat einziehen. Aber gilt das auch dann, wenn nicht versteuerte Einnahmen zu Gewinnen bei Immobilien-Anlagen führen?
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  • Taxi ist ein öffentliches Verkehrsmittel

Steuern: Finanzamt zahlt Taxi zur Arbeit

Ein leitender Angestellter eines Warenhauses nutzte für seinen Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte regelmäßig ein Taxi. Nach Auffassung des Finanzgerichts Thüringen sind die dabei entstandenen Kosten von 6.500 Euro über die Entfernungspauschale hinaus als Werbungskosten bei der Steuererklärung zu berücksichtigen. Die Richter sehen im Taxi ein „öffentliches Verkehrsmittel". Zu der gleichen Beurteilung kam bereits 2014 das FG in Düsseldorf.
Urteil: FG Thüringen vom 25.9.2018, Az.: 3 K 233/18 und FG Düsseldorf vom 8.4.2014, Az.: 13 K 339/12 E
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  • Bei Anwendung der 1%-Regelung

Taxis müssen Privatgebrauch zum Bruttolistenpreis versteuern

Der Bundesfinanzhof erlaubt den Privatgebrauch von Taxis nach der 1%-Prozentregelung. Oft aber erhalten Taxiunternehmer von den Fahrzeugherstellern Sonderkonditionen. Der BFH hatte zu entschieden, was gilt: der reguläre Listenpreis oder der Spezialpreis für bestimmte Gruppen.
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