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Zuwendung an Unterstützungskasse nur begrenzt absetzbar

Vorsicht Überversorgung!

Auch das gibt es: Unternehmen können ihre Angestellten überversorgen. Das „juckt" vor allem dann, wenn es darum geht, die Ausgaben bei der Steuer geltend zu machen. Dazu hat der BFH gerade ein wichtiges Urteil gefällt. Und Grenzwerte vorgegeben.

Unternehmen sollten darauf achten, dass sie ihre (leitenden) Angestellten nicht „überversorgen". Das gilt auch, wenn die Altersversorgung über eine Unterstützungskasse läuft (§ 4d EStG). Alles, was am Bilanzstichtag über 75% des Aktivlohns (einschließlich der Sozialversicherungsrente und der Direktversicherung) des jeweiligen Angestellten hinausgeht, gilt als nicht mehr betrieblich veranlasst und ist daher steuerlich nicht abzugsfähig. Das hat der BFH gerade festgestellt.

Basis des Urteils sind die für Pensionsrückstellungen entwickelten Rechtsprechungsgrundsätze („Überversorgungsgrundsätze"). Sie sind eben auch auf Zuwendungen eines Trägerunternehmens anwendbar. Der Weg über die Unterstützungskasse ist eine Form der betrieblichen Altersversorgung.

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