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Spritpreise im Aufwind: Strategien für kosteneffektives Tanken

Tankmanagement: So senken Unternehmen ihre Kraftstoffkosten

Angesichts steigender Spritpreise ist kluges Tankmanagement entscheidend. Anfang 2026 sind die Preise für Benzin und Diesel aufgrund höherer CO₂-Abgaben spürbar gestiegen. Regionale Preisunterschiede und die hohe Preisdynamik erfordern ein strategisches Vorgehen. FUCHSBRIEFE geben einen Überblick, wie Unternehmen mit einfachen Maßnahmen relevante Einsparungen erreichen können.

Kümmern Sie sich angesichts steigender Spritpreise um ein kluges Tankmanagement. Hintergrund: Die Preise an den Zapfsäulen sind zum Jahresbeginn 2026 spürbar gestiegen – überraschend ist das nicht. Der wesentliche Treiber ist politisch: Die CO₂-Abgabe wurde von 55 auf bis zu 65 Euro je Tonne erhöht. Das hat die Großhandelspreise bereits vor dem Jahreswechsel um rund 10 Cent je Liter für Diesel und Benzin angehoben. 

In den ersten Januartagen lagen die Durchschnittspreise für E5 und Diesel laut Bundeskartellamt rund 5 Cent je Liter über dem Vorjahresniveau. Für Unternehmen mit Fuhrpark ist das kein Randthema, sondern ein Kostenfaktor mit unmittelbarer Ergebniswirkung.

Der Markt ist hochdynamisch und regional

Auffällig ist die starke regionale Spreizung der Preise. Besonders günstig war E5 zuletzt in Berlin und Umland, in Nordbaden (Raum Karlsruhe) sowie in Ostwestfalen-Lippe. Teuer ist es in Teilen Sachsens, Niedersachsens, Sachsen-Anhalts und im Südosten Bayerns. Ursache sind lokale Wettbewerbsverhältnisse, Tankstellendichte, Pendlerströme sowie unterschiedliche Fracht- und Beschaffungskosten der Raffinerien.

Bemerkenswert ist auch die enorme Preisdynamik. 2025 registrierte die Markttransparenzstelle rund 335 Mio. Preisänderungen für E5, E10 und Diesel. 13% der Tankstellen änderten ihre Preise mehr als 30-mal täglich, 3% sogar über 35-mal. Folge: Wer „irgendwann“ tankt, zahlt fast sicher zu viel.

Tankverhalten aktiv steuern

Je größer der Fuhrpark eines Unternehmen ist, desto wichtiger ist konsequentes Kostenmanagement. Hohe Preise sollten nicht schlicht durchgereicht werden. Bequemlichkeit ist teuer – und darf kein akzeptierter Kostenfaktor sein. Besonders klar ist die Lage an Autobahnen: 2025 lagen die Preisufschläge dort bei 48 Cent pro Liter über dem Niveau von Straßentankstellen. Die Empfehlung: Autohöfe in unmittelbarer Nähe anfahren, statt direkt an der Autobahn zu tanken.

Der Einsatz von Tank-Apps und App-Verträgen lohnt sich. Anbieter haben ein hohes Interesse, günstige Preise zu melden, um Volumen zu gewinnen. Ergänzend können Apps genutzt werden, die Preisänderungen im aktuellen Umfeld in Echtzeit anzeigen. Auch in teuren Regionen lassen sich so Ausreißer nach unten finden – und umgekehrt teure Einzelstationen in eigentlich günstigen Gegenden meiden.

Unternehmen sollten systematisch vorgehen

Unternehmen können Geld sparen, wenn sie systematisch vorgehen. Einige Orientierungspunkte:

  • Erstellen Sie eine Kostenrechnung je Fahrzeug und Mitarbeiter (km-Leistung pro Jahr, Kraftstoffkosten bei hohen, mittleren und niedrigen Preisen). 
  • Definieren Sie einen realistischen Kostenkorridor (ggf. Einsparpotenzial).
  • Geben Sie eine Tank-Checkliste aus (Zeitpunkte, Orte, Apps, Ausweichoptionen).
  • Tracken Sie die Kosten regelmäßig.

Fazit: Die Spritpreise sind eine relevanter Kostenfaktor - in Lkw-Flotten, aber auch bei Dienstwagen. Kümmern Sie sich um kluges Tankmanagement und sensibilisieren Sie ihre Mitarbeiter. Denn Transparenz wirkt – im Unternehmen und oft auch im privaten Verhalten.

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