Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1487
Prüfungen werden ausgeweitet

Länger, unkalkulierbarer und teurer

Ausländische Investoren benötigen künftig mehr Zeit für ihre Käufe. Das bringt die Neunte Verordnung zur Änderung der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) mit sich.

Ausländische Investoren benötigen künftig mehr Zeit für ihre Unternehmenskäufe. Und deutsche Unternehmen mehr Zeit für Verkäufe an Ausländer. Das bringt die 9. Verordnung zur Änderung der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) mit sich. Sie soll sicherheitsrelevante deutsche Unternehmen vor dem Verkauf ans Ausland bewahren. Die wichtigsten Neuregelungen:
Für die Erteilung einer Unbedenklichkeitserklärung hat das Bundeswirtschaftsministerium jetzt zwei, nicht mehr nur einen Monat Zeit. Damit wird ein Fall wie Aixtron, wo nach US-amerikanischem Einspruch die erteilte Erklärung zurückgenommen wurde, hoffentlich nicht mehr vorkommen.
Die einzureichenden Prüfunterlagen werden umfangreicher. Erwerberstruktur, Jahres- und Konzernabschlüsse und Angaben zur Geschäftsstrategie des Erwerbers sind auf Deutsch einzureichen.
Bei Einreichen einer Beteiligungsabsicht wird die Prüffrist auf vier Monate verdoppelt. Sie beginnt erst nach Eingang der vollständigen Unterlagen. Wann diese jedoch vollständig sind, liegt allein wie schon bisher im Ermessen des Ministeriums. Damit wird die Frist schwerer kalkulierbar.
Diese verlängerten Abläufe treffen auch die Unternehmen aus Branchen, die nicht als besonders sicherheitsrelevant angesehen werden. Zumindest muss bei der Beteiligungspraxis über die Grenzen hinweg ein längerer Zeitraum und damit verbunden längerer Finanzierungsbedarf bis zur Kaufumsetzung eingepreist werden.

Fazit: Grenzüberschreitende Unternehmensübernahmen werden komplizierter, dauern darum länger und werden teurer.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Berufstätige haben nicht viel Zeit

Geld zurück für verschobene Fortbildung

Leerer Seminarraum mit Stühlen und großer Fensterfront. Copyright: Pixabay
Gutscheine für verschobene Konzerte, Theater oder Fußballspiele müssen Ticketkäufer akzeptieren, so will es das Gesetz zur ‚Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie für Freizeitveranstaltungen‘. Für Events im beruflichen Kontext wie Fortbildungen, Seminare, Fachmessen und Kongresse gelten dagegen andere Spielregeln.
  • Fuchs plus
  • Japan fährt eine erfolgreiche Corona-Strategie

Omikron kann Yen nichts anhaben

Mehrere Banknoten japanischer Yen. Copyright: Pixabay
Japan setzt bei seiner Omikron-Strategie auf Härte. Der asiatische Inselstaat schließt seine Grenzen - die Zahl der Neuinfektionen ist verschwindend gering. Gleichzeitig erschweren Grenzschließungen den Handel. Welcher Faktor wiegt schwerer für den Yen?
  • Fuchs plus
  • TOPS 2022: Brandschutzmauer fürs Vermögen

Globalance Bank setzt nachhaltig auf Gold

Hand hält eine grüne Erde. Symbolbild Nachhaltigkeit. Copyright: Pixabay
Die Globalance Bank ist auf das Engste mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ liiert. Verkörpert wird dieses durch ihren CEO Reto Ringger, der vor zehn Jahren die Schweizer Bank gegründet hat. Globalance greift im Unterschied zu vielen Banken auf einen eigenen Nachhaltigkeitsfilter – der sog. Footprint-Methodik – zurück. Doch das erneut sehr gute Abschneiden in diesem Jahr zeigt, dass die junge Bank ihren Kunden nicht nur „Nachhaltigkeit“ zu bieten hat.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Ukraine bekommt Unterstützung

Frisches Geld für Kiew

Kirche in Kiew, Ukraine. Copyright: Pixabay
Der IWF hat die seit dem letzten Jahr ausstehende zweite Tranche aus dem Beistandsabkommen für die Ukraine freigegeben. Damit erhält die Kiewer Regierung nicht nur frisches Geld aus Washington sondern auch frischen Kredit an anderer Stelle.
  • Fuchs plus
  • Wie geht es weiter mit der Türkischen Lira

Gewinnen mit Erdogan

Türkische Flagge weht vor der Küste von Istanbul. Copyright: Pexels
Der türkische Präsident Erdogan sorgt für einen stabilen Abwärtstrend der Lira. Der hat bereits zu Interventionen geführt. Da der Absturz dank Erdogan weiter geht, rücken weitere Maßnahmen in den Bereich des Möglichen, die Anleger und in der Türkei tätige Unternehmen im Blick haben müssen.
  • Fuchs plus
  • Japan fährt eine erfolgreiche Corona-Strategie

Omikron kann Yen nichts anhaben

Mehrere Banknoten japanischer Yen. Copyright: Pixabay
Japan setzt bei seiner Omikron-Strategie auf Härte. Der asiatische Inselstaat schließt seine Grenzen - die Zahl der Neuinfektionen ist verschwindend gering. Gleichzeitig erschweren Grenzschließungen den Handel. Welcher Faktor wiegt schwerer für den Yen?
Zum Seitenanfang