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Unternehmensnachfolge unter Druck: Was Unternehmer jetzt wissen müssen

Mittelstand in der Zange: Kosten, Fachkräftemangel, Steuerdruck

© [M] Yuri Arcurs / Fotolia
Immer mehr Mittelständler erwägen den Verkauf ihres Unternehmens. Gründe: hohe Energiekosten, Fachkräftemangel und schwache Wachstumsaussichten. Jetzt droht noch ein Verfassungsgerichtsurteil zur Erbschaft- und Schenkungsteuer, dass die Übergabe innerhalb der Familie zum Liquiditätsgau für das Unternehmen zu machen droht. Auf der Matinee von FUCHSBRIEFE, Springer Professional und Pontes Tax & Law zeigen wir Alternativen zum Verkauf.

Immer mehr Unternehmer denken über einen Ausstieg nach. Grund sind nicht nur oftmals fehlende Nachfolger in der Familie, sondern auch verschärfte steuerliche Regeln für die Nachfolge und die Wegzugsbesteuerung. Hinzu kommen hohe Energiekosten, Fachkräftemangel und schwache Wachstumsaussichten. 

Das voraussichtlich im Herbst 2025 kommende Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer verschärft die Lage zusätzlich. Eine Verbesserung der Rechtslage ist sehr unwahrscheinlich. Die Folge: Der deutsche Mittelstand droht zu erodieren.

Verschärfte Wegzugsbesteuerung

Seit 2022 gilt: Wer seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, muss auf stille Reserven im Unternehmen Steuern zahlen. Früher war zumindest bei einem Wegzug in ein EU-Land ohne weiteres eine unbefristete und zinslose Stundung ohne Sicherheitsleistung möglich, heute nur noch in Ausnahmefällen und stets gegen Sicherheitsleistung. Damit ist die „Flucht“ aus Deutschland für viele faktisch blockiert.

Verkauf statt Nachfolge

Die steuerlichen Hürden für die Weitergabe des Lebenswerks in der Familie steigen. Bedürftigkeitsprüfungen, siebenjährige Arbeitsplatzgarantien und lange Bearbeitungsfristen machen Nachfolgepläne riskant.

Schlechte Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Lage verschärft den Druck: Energiekosten liegen laut BDI um 40 % über dem EU-Durchschnitt, 60 % der Mittelständler melden Fachkräftemangel (Quelle: DIHK). Das Wachstum stagniert: Für 2025 erwartet das IW Köln nur 0,8 % BIP-Zuwachs.

Alternativen auf der Pontes-Matinee

Viele Unternehmer sehen den Verkauf an Wettbewerber oder Investoren als letzten Ausweg. Doch es gibt Alternativen: Stiftungsmodelle, Liquiditätsstrategien und steuerliche Absicherungen. Diese Optionen erläutern Experten auf der Pontes-Matinee – praxisnah und mit Blick auf die neue Rechtslage.

Fazit: Es droht der schleichende Ausverkauf der tragenden Säule der deutschen Wirtschaft, des unternehmerischen Mittelstandes. Die Bundesregierung hat die kaum zu lösende Aufgabe vor sich, eine tragfähige Lösung zu finden, die familiär geprägten Unternehmen nicht zum Verkauf zu zwingen, um ihre Steuern zu begleichen.

Hinweis: Jetzt handeln! Prüfen Sie Verkauf, Stiftung oder Liquiditätsaufbau. Wer wartet, riskiert steuerliche Nachteile und Zeitdruck. Die Pontes-Matinee zeigt konkrete Wege, wie Sie Ihr Lebenswerk sichern und flexibel bleiben.

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