Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
783
Die M&A-Aktivitäten kommen wieder in Schwung

Top-Rahmenbedingungen für Unternehmensübernahmen

Verkäufer von Unternehmen sind in einer komfortablen Ausgangslage. Die US-Steuerreform dürfte zusätzliche Nachfrageimpulse auslösen. Und auch chinesische Unternehmen greifen wieder häufiger zu.

Am Unternehmensmarkt wird das Jahr 2018 an das Erfolgsjahr 2017 anknüpfen. Denn die Rahmenbedingungen sind anhaltend gut. Im einzelnen:

  • Die Zinsen zur Finanzierung von Unternehmensübernahmen bleiben günstig. Daran ändert auch der jüngste Anstieg der Konditionen für Unternehmenskredite in Deutschland nicht viel. Laut Barkow Consulting ist der Zins im Mittel auf ein Zweijahreshoch von 1,9% geklettert.
  • Einen besonderen Schub dürfte die US-Steuerreform geben. US-Unternehmen gehören grundsätzlich zu den aktivsten Unternehmenskäufern in Europa. Die geringere Besteuerung von Unternehmensgewinnen wird mittelfristig dazu führen, dass Übernahmen für US-Firmen attraktiver und aufgrund steigender Gewinne leichter finanzierbar werden. Dieser Effekt wird größer sein, als die sanft bremsende Wirkung moderat steigender Zinsen.
  • Auch das Kaufinteresse chinesischer Unternehmen wird in den kommenden Monaten wieder zunehmen. Die neuen regulatorischen Maßnahmen Pekings bremsen nicht mehr so stark.

Problematischer dürfte sein, dass gerade in der EU immer öfter geprüft wird, ob einer Übernahme durch ein chinesisches Unternehmen zugestimmt wird. Das ist gerade wieder beim Airbus-Zulieferer Cotesa der Fall. Deutsche Mittelständler fliegen diesbezüglich aber eher unter dem Radar der Behörden.

Steigender Trend bei Unternehmenspreisen

Die Unternehmenspreise werden im Trend weiter steigen. Das ist schon darin begründet, dass die robuste Konjunktur weiter starke Auftragseingänge und sprudelnde Gewinne zur Folge hat. Selbst bei konstanten Bewertungsfaktoren (Multiples) würden die Preise für Unternehmen darum anziehen.

Aber auch ein Anstieg der Multiples ist wahrscheinlich. Einerseits laufen sie den steigenden Börsenkursen hinterher. Anderseits werden sie von stärkeren Bilanzen hochgezogen. Die Bandbreite der EBIT- Multiples für mittlere Unternehmen liegt aktuell zwischen 8,6 (Bekleidung) und 15,7 (Maschinenbau).

Fazit: Das M&A-Geschäft wird 2018 gut sein. Verkäufer von Unternehmen sind in einer sehr guten Verhandlungsposition.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Berufstätige haben nicht viel Zeit

Geld zurück für verschobene Fortbildung

Leerer Seminarraum mit Stühlen und großer Fensterfront. Copyright: Pixabay
Gutscheine für verschobene Konzerte, Theater oder Fußballspiele müssen Ticketkäufer akzeptieren, so will es das Gesetz zur ‚Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie für Freizeitveranstaltungen‘. Für Events im beruflichen Kontext wie Fortbildungen, Seminare, Fachmessen und Kongresse gelten dagegen andere Spielregeln.
  • Fuchs plus
  • Japan fährt eine erfolgreiche Corona-Strategie

Omikron kann Yen nichts anhaben

Mehrere Banknoten japanischer Yen. Copyright: Pixabay
Japan setzt bei seiner Omikron-Strategie auf Härte. Der asiatische Inselstaat schließt seine Grenzen - die Zahl der Neuinfektionen ist verschwindend gering. Gleichzeitig erschweren Grenzschließungen den Handel. Welcher Faktor wiegt schwerer für den Yen?
  • Fuchs plus
  • TOPS 2022: Brandschutzmauer fürs Vermögen

Globalance Bank setzt nachhaltig auf Gold

Hand hält eine grüne Erde. Symbolbild Nachhaltigkeit. Copyright: Pixabay
Die Globalance Bank ist auf das Engste mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ liiert. Verkörpert wird dieses durch ihren CEO Reto Ringger, der vor zehn Jahren die Schweizer Bank gegründet hat. Globalance greift im Unterschied zu vielen Banken auf einen eigenen Nachhaltigkeitsfilter – der sog. Footprint-Methodik – zurück. Doch das erneut sehr gute Abschneiden in diesem Jahr zeigt, dass die junge Bank ihren Kunden nicht nur „Nachhaltigkeit“ zu bieten hat.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Ukraine bekommt Unterstützung

Frisches Geld für Kiew

Kirche in Kiew, Ukraine. Copyright: Pixabay
Der IWF hat die seit dem letzten Jahr ausstehende zweite Tranche aus dem Beistandsabkommen für die Ukraine freigegeben. Damit erhält die Kiewer Regierung nicht nur frisches Geld aus Washington sondern auch frischen Kredit an anderer Stelle.
  • Fuchs plus
  • Wie geht es weiter mit der Türkischen Lira

Gewinnen mit Erdogan

Türkische Flagge weht vor der Küste von Istanbul. Copyright: Pexels
Der türkische Präsident Erdogan sorgt für einen stabilen Abwärtstrend der Lira. Der hat bereits zu Interventionen geführt. Da der Absturz dank Erdogan weiter geht, rücken weitere Maßnahmen in den Bereich des Möglichen, die Anleger und in der Türkei tätige Unternehmen im Blick haben müssen.
  • Fuchs plus
  • Japan fährt eine erfolgreiche Corona-Strategie

Omikron kann Yen nichts anhaben

Mehrere Banknoten japanischer Yen. Copyright: Pixabay
Japan setzt bei seiner Omikron-Strategie auf Härte. Der asiatische Inselstaat schließt seine Grenzen - die Zahl der Neuinfektionen ist verschwindend gering. Gleichzeitig erschweren Grenzschließungen den Handel. Welcher Faktor wiegt schwerer für den Yen?
Zum Seitenanfang