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Beschaffung geringwertiger Güter

Viel Geld verschenkt

Das Beschaffen geringwertiger Güter ist teurer als Sie denken. Wir sagen Ihnen, wie Sie Zeit und Geld sparen.
Unternehmen verschenken Geld, weil sie die Beschaffung geringwertiger Güter nicht strategisch ausrichten. Es geht um C-Teile, indirekte Bedarfe, MRO (Maintenance, Repair and Operations). Bedenken Sie: Ca. 25% betrug der Materialkostenanteil am Umsatz im verarbeitenden Gewerbe vor 20 Jahren im Schnitt. Heute liegt der Wert bei 60% und mehr. Besonders hoch ist er im Sektor Automotive. C-Beschaffung ist geprägt von geringen Bestellwerten und hohem Prozessaufwand. Kosten pro Bestellung von Anforderung bis Zahlung: 75 bis 150 Euro. Die vielfach noch verbreitete Bestellübermittlung in Papierform bedingt eine manuelle Auftragsdatenerfassung beim Lieferanten. Das treibt die Bestellstückkosten nach oben und beeinflusst das Preisniveau negativ. Nehmen Sie diesen Bereich in den Fokus durch:
  • Reorganisation der Abwicklung,
  • Reduzierung der Anzahl von Lieferanten.
  • Bündelung der Volumina.
Ihr Vorgehen:
  • Definieren Sie einen „schlanken“ Prozess für C-Bedarfe (bis z.B. 100 Euro).
  • Lassen Sie die Anforderer selbst entscheiden, was sie benötigen.
  • Auf Freigaben verzichten – das hält den Prozess auf.
  • Schreiben Sie Lieferanten ausschließlich gut, was im Unternehmen bestellt wurde (Gutschriftverfahren).
  • Canceln Sie die aktive Rechnungsprüfung. Verpflichten Sie Lieferanten, Bestellabweichungen anzuzeigen.
Den schlanken Prozess sollten Sie auf eine elektronische Basis stellen. Ziel ist es, alle C-Lieferanten in einer B2B-Anbindung zu integrieren. Einen großen Optimierungseffekt erzielen Sie, indem Sie sich z.B. einer Einkaufsplattform anschließen. Hier wird durch aktives Matching von Handelspartnern ein Preis- und Lieferbedingungsvergleich per Knopfdruck ermöglicht.   Idealerweise wird die Abwicklung in einen B2B-Prozess integriert. Von der Auswahl durch den Bedarfsträger über die Auftragsabwicklung beim Lieferanten bis zur Zahlung sollte alles ohne Medienbrüche, ohne manuelle Schnittstellen laufen.  

Fazit: Nutzen Sie Ihre Sparpotenziale auf diesem Gebiet. Achten Sie darauf, dass Ihre Lösung zukunftsfähig ist.

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