Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
537
Werbemöglichkeiten

Wachsendes Interesse an eSport

eSport, das Spielen von Computerspielen als Wettbewerb, gewinnt stetig Zuschauer. Damit wird es die Bedeutung von Handball oder Basketball übertreffen. Werber müssen ein paar Besonderheiten beachten.
eSport wird als Werbeträger im Konsumentenbereich immer bedeutender. Bis 2020 soll eSport – das Spielen von Computerspielen im Wettbewerb – in Deutschland die wirtschaftliche Bedeutung von Handball oder Basketball übertreffen und an Eishockey heranreichen. Der Umsatz wird nach jährlichen Zuwächsen zwischen 20% und 30% etwa 130 Mio. Euro erreichen. Streaming-Plattformen wie Smashcast, Twitch oder YouTube Gaming, bieten den Zuschauern ein Live-Erlebnis. Mit Sport 1 Sky und bald Pro 7 Maxx übertragen auch Fernsehsender die Wettkämpfe. Strategiespiele, Ego-Shooter und Sportsimulationen werden dabei in verschiedenen Ligen und internationalen Meisterschaften gespielt. Besonders bedeutend sind die Spiele Dota 2, League of Legends, Counter Strike und die Fifa-Fußballsimulation. Die Übertragung des League of Legends-Finales vor einem Jahr verfolgten 150.000 Zuschauer bei Sport 1. Im eSport gibt es verschiedene Werbemöglichkeiten. Sie können Spielergruppen, sogenannte Clans, sponsern. Die Finals finden als Live-Veranstaltungen in großen Hallen wie der Lanxess-Arena in Köln statt. Hier besteht die Möglichkeit zur Plakatwerbung. Auf Streaming-Plattformen können Sie Bannerwerbung platzieren. Der TKP für 15 Sekunden liegt bei 65 EUR. Für die eher schwer erreichbare Zielgruppe ein „normaler“ Preis. Die Zuschauer sind zu etwa 80% junge Männer (14 bis 29 Jahre). 37% haben Abitur oder Studium. Das Haushalts-Nettoeinkommen ist mit über 3.000 Euro bei etwa 43% der Zuschauer überdurchschnittlich hoch. Die Zuschauer sind technisch versiert und im Konsumverhalten noch wenig festgelegt.

Fazit: Vor allem Hersteller technischer Konsumgüter können ihre Zielgruppe über eSport zielgenau ansprechen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • HypoVereinsbank, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Mehr Großbank als Privatbank

Die Ampel der HypoVereinsbank steht auf Rot.
Die HypoVereinsbank gibt sich auf ihrer Internetseite sehr technisch, was das Private Banking angeht. Sie verspricht ihren Kunden, gut aufgestellte Portfolios zu entwerfen. Diese stellen „eine ausbalancierte Einheit von Anlageklassen weltweit" dar, „passend zur Risikotoleranz" des Kunden. Das aber muss dann auch gelingen.
  • Fuchs plus
  • Haushaltszahlen beruhen auf übertriebenen Wachstumsannahmen

Italiens Defizit liegt sogar nahe 3%

Italiens angepeilte Neuverschuldung von 2,4% vom BIP ist auch nur die halbe Wahrheit. Denn sie beruht auf übertriebenen Wachstumsannahmen. Krach mit Brüssel ist programmiert.
  • Fuchs plus
  • Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz), Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Beratung nach einem Drehbuch Franz Kafkas

Die Ampel der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) steht auf Rot.
„Eine Spur persönlicher" will die Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) sein. Das gelingt im Beratungsgespräch nicht. Statt Beratung gibt es Fragen über Fragen an den Kunden, aber keinen Dialog. Trotzdem reicht die Zeit reicht nicht, alle für den Anlagevorschlag wichtigen Fragen unterzubringen. Insgesamt eine eher kafkaeske Erfahrung.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Es fehlt vor allem an Vertrauen

Das deutsche EZB-Dilemma

AUf die Ansagen aus der EZB müssen nun auch Taten folgen.
Kann die EZB machen, was sie will? Es scheint so. Der EuGH will ihr jedenfalls keine Grenzen setzen. Das stärkt die Institution EZB. Ihre Schwäche liegt woanders.
  • Fuchs plus
  • Öl (WTI) hat den Höhenflug gestoppt

Gegenwind aus den USA für den Ölpreis

Öl WTI hat einen Widerstand erreicht. Copyright: Picture Alliance
Seit Anfang Oktober ist Öl (US-Sorte West Texas Intermediate – WTI) wieder deutlich zurückgekommen. Vor allem die USA fördern wieder deutlich mehr vom Schwarzen Gold. Ist der Preisauftreibe damit beendet?
Zum Seitenanfang