Was Familien erfolgreich macht
In der Praxis durchlaufen die Kinder dieser Familien eine gezielte internationale Universitäts- und Praxisausbildung. So bringen sie neueste Erkenntnisse über Methoden und Verfahren mit in den elterlichen Betrieb, den sie dereinst führen sollen.
Sie werden früh in die Führung des Betriebs eingebunden und dürfen auch weit reichende Entscheidungen treffen, die von den Eltern und manchmal noch Großeltern akzeptiert werden.
Außerdem vermeiden es diese erfolgreichen Familien in der Erbfolge, dass die finanzielle Substanz des Unternehmens angegriffen wird. Das Kind, das in die Verantwortung geht, bekommt den Betrieb. Ehepartner der Kinder werden, wenn möglich, konsequent in die Familie eingebunden. Die neue Führungsgeneration fühlt sich nicht als Eigentümerin des Unternehmens, sondern als Sachwalter des unternehmerischen Erbes.
Fazit: Unternehmertum lässt sich weitergeben. Wichtig ist, dass schon der Gründer eine unternehmerische Geschichte erzählt, die vererbt wird – es muss ein Gründungsmythos da sein, der auch nachfolgende Generationen fesselt.