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IBM in London vor dem Kadi

Wie weit haften IT-Anbieter bei Projekten

Das kennt wohl jedes Unternehmen: Das IT-Projekt zieht sich (unendlich) in die Länge, die Kosten explodieren. Die IT-Firmen sind bisher eher die Profiteure. Ob das so bleibt, wird ein Gerichtsprozess zeigen, der jetzt in London anläuft.
Die IT-Branche beobachtet mit Argusaugen einen Mammutprozess, der in diesem Monat in London beginnt. Es geht um Haftungsfragen der IT-Industrie. Kläger ist CIS General Insurance (CISGIL), der Versicherungsarm des britischen Co-op-Konzerns. Beklagter ist die renommierte amerikanische IBM-Gruppe. CIS verlangt von IBM die Zahlung von 155 Mio. Pfund. Der Grund: 15 Monate nach Verstreichen des Liefertermins haben die Amerikaner die neue Plattform "Cobalt" für das Co-op-Versicherungsgeschäft noch immer nicht geliefert und betriebsbereit gestellt. In der IT-Branche gilt der Prozess als Musterprozess, der zeigt, was aus schweren Fehleinschätzungen bei Großaufträgen für IT-Systeme werden kann und inwieweit die IT-Industrie tatsächlich zur Haftung gezwungen werden kann.
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