Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1501
Saudi-Arabien wird den Rohöl-Markt beeinflussen

Bodenbildung bei Rohöl vor Abschluss

Zum Neujahr zog der Preis von Rohöl wieder an. Nur wenige Tage dauerte es bis der Anstieg 4% betrug. Der aktuelle Preisanstieg ist Experten zufolge durch Saudi-Arabien ausgelöst. Der Golfstaat will die Preise für seine asiatischen Kunden demnächst erhöhen.

Beim Ölpreis nimmt eine Bodenbildung weiter Formen an. Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres zog der Preis für leichtes US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) über die 72-Dollar-Marke an und ebnete damit den Weg für eine dynamische Rally. Binnen weniger Tage zogen die Ölnotierungen um gut 4% an und machten erst an der 75-Dollar-Marke Halt. 

Aus technischer Sicht ist es wichtig, dass Öl nicht wieder in die bisher gültige Handelsspanne zwischen 65 US-Dollar (Unterstützung) und 72 US-Dollar (Widerstand) je Fass zurück fällt. Dann wäre die seit knapp fünf Monaten laufende Bodenbildungsphase mustergültig abgeschlossen. Ölhändlern zufolge war die jüngste Preisgestaltung durch Saudi-Arabien ausschlaggebend für den jüngsten Preisanstieg. 

Verknappung von Rohöl?

Der Golfstaat will die Rohölpreise für asiatische Kunden im kommenden Monat erhöhen. Marktbeobachter sehen die Preisanhebung durch Saudi-Arabien als Hinweis auf eine Verknappung des Angebots in ihrem größten Markt. Die Entscheidung über die Preisanhebung folgt der erneuten Verschiebung der Produktionssteigerungspläne durch das Öl-Kartell Opec+, einem Zusammenschluss von Opec-Staaten und anderen wichtigen Förderländern wie Russland. 

Die wöchentlichen Rohöllagerbestände in den USA sind dagegen weiter gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche ergibt sich ein Minus von 0,96 Mio. Barrel auf einen Stand von 414,6 Mio. Barrel Öl. Die API-Lagerbestände schmolzen um 4 Mio. Barrel ab und sanken damit stärker als erwartet (-0,3 Mio. Barrel).

Fazit: Das hohe Momentum des jüngsten Kursanstiegs lässt kurzfristig höhere Ölpreise vermuten. Fällt der Ölpreis nicht wieder in die alte Handelsspanne (65 – 72) US-Dollar zurück, könnte er zügig in Richtung der 80-Dollar-Marke laufen. Geduldige Anleger legen sich oberhalb 75-Dollar-Marke mit Kauforders auf die Lauer. Um sich für einen dynamischen Anstieg zu positionieren eignet sich ein Open End Turbo Call auf WTI (Beispiel ISIN: DE 000 HS9 CNQ 6).
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht für KW 37: PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Steiermark, BTV und FRÜH & PARTNER prägen die Handelswoche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, vier unterschiedliche Sieger und dennoch eine gemeinsame Botschaft. Während einige Vermögensführer hohe Verluste verkraften müssen, überzeugen andere Häuser mit außergewöhnlicher Stabilität. Benchmarkdepots behaupten sich teils überraschend stark, aktive Umschichtungen bleiben dagegen weitgehend ohne Wirkung. Die Auswertung der KW 37 offenbart klare Zusammenhänge zwischen Risiko und Erfolg. Wer die Woche wirklich geprägt hat, zeigen die Zahlen im Detail. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 37: Die Woche der Defensiven

BTV verteidigt die Spitze, Risiko wird zum Schlüsselfaktor

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Projekt 9 liefert in KW 37 bemerkenswerte Gegensätze. Während die größten Vermögen weiterhin von wenigen Teilnehmern dominiert werden, überzeugen bei Risiko und Wochenentwicklung häufig andere Häuser. Das Benchmarkdepot behauptet sich überraschend stark und lässt zahlreiche Wettbewerber hinter sich. Gleichzeitig sorgt die einzige aktive Umschichtung der Woche für Aufmerksamkeit. Wer wirklich überzeugt, zeigt sich erst im Zusammenspiel von Vermögen, Risiko und Performance. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 37: Vermögensverwalter im Vergleich

Steiermärkische Bank gewinnt die Woche, Genève Invest führt das Vermögensranking an

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Teilnehmer liegen beim Gesamtvermögen vor dem Benchmarkdepot. Gleichzeitig zählt die Referenz in der Wochenwertung zu den stärkeren Teilnehmern und lässt einen Großteil des Feldes hinter sich. Die Auswertung der KW 37 zeigt bemerkenswerte Unterschiede zwischen Vermögensgröße, Wertentwicklung und Risiko. Während einige Spitzenreiter erhebliche Rückschläge hinnehmen müssen, überzeugen andere mit hoher Stabilität. Wer wirklich vorne liegt, offenbart erst der Blick hinter die Ranglisten.
Zum Seitenanfang