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Windstrom-Export

Britischer Windstrom für die EU

Der britische Netztbetreiber National Grid möchte künftig Strom aus den großen Windparks in der Nordsee auf direktem Wege in die EU exportieren. Dies soll mittels eines Netzes von Seekabeln geschehen.

Der britische Stromnetz-Betreiber National Grid möchte Windstrom aus der Nordsee direkt in die EU-Länder liefern. Dabei plant National Grid ein Netz von Seekabeln, die die großen Windparks in der britischen Nordsee direkt mit den Stromleitungen auf dem Kontinent verbinden; also ohne den Umweg über das britische Festland. Davon verspricht sich National Grid gute Exportmöglichkeiten. National Grid hat dazu bereits einen entsprechenden Vertrag mit dem niederländischen Netzbetreiber TenneT abgeschlossen.

Der Grüne Windstrom ist auf dem Kontinent besonders gefragt. Großbritannien verfügt über das derzeit größte Offshore-Windturbinennetz. Dessen Kapazität soll nach den Plänen der Regierung in London bis zum Jahre 2030 auf 40 Gigawatt vervierfacht werden.

Florierender Stromhandel auch nach dem Brexit

Zwar gehört Großbritannien seit dem Ausscheiden aus der Gemeinschaft nicht mehr dem EU-Stromverbund an. Das hat allerdings dem Stromhandel zwischen beiden Seiten bislang keinerlei Abbruch getan. Besonders umfangreich sind seit langem die Stromlieferungen zwischen Großbritannien und Frankreich sowie Belgien und den Niederlanden. Dieser Stromhandel läuft allerdings durch direkte Kabelverbindungen zwischen dem britischen Festland und den genannten drei Ländern. Dabei überwiegen auch hier Seekabel. Es gibt aber auch eine Stromkabelverbindung mit hoher Kapazität durch den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal nach Frankreich.

Fazit: Das ist eine Möglichkeit für hiesige Anbieter, sich einen Wettbewerbsvorteil durch Einkauf günstigen Grünstroms zu verschaffen.

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