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Bundeswehr benötigt gesicherte logistische Kapazitäten  

Chancen in der Militärlogistik

Die Bundeswehr plant, ihre logistischen Kapazitäten auszubauen. Das bietet Chancen für die Logistikwirtschaft. Denn eine engere Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern wird wichtiger. Workshops bieten Unternehmen Möglichkeiten, sich in die Militärlogistik einzubringen. FUCHSBRIEFE stellen die Möglichkeiten vor.

Die Bundeswehr muss rasch mehr Geld ins System pumpen. Davon wird auch die gewerbliche Logistikwirtschaft profitieren. Das bringt Chancen für Unternehmen mit sich. Die Bundeswehr selbst benötigt zukünftig deutlich höhere gesicherte logistische Kapazitäten für Einsatz und Grundbetrieb als heute. Zudem ist Deutschland als Transit-Nation aufgrund der zentralen geographischen Lage verpflichtet, in größerem Umfang als bisher Support für die NATO- und EU-Aktivitäten zu leisten. 

Der möglichst engen Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern wird größere Bedeutung zukommen.Schon seit 2015 wird beim Logistikkommando der Bundeswehr das Projekt „Zukunftsorientierung Kooperationen in der Logistik“ in bestimmten Kooperationsfeldern (Panels) kontinuierlich fortgesetzt. Zentrale Säule ist die logistische Unterstützung befreundeter Streitkräfte auf dem Weg durch Deutschland. 

Beteiligungsmöglichkeiten

Wer sich in das Geschäftsfeld Militärlogistik einklinken möchte, kann in diversen Workshops mitarbeiten und sich später möglicherweise gezielt konkret mit Lieferungen und Leistungen einbringen. Wir stellen Ihnen drei Panels vor.

  • Materialbewirtschaftung und Lagerung: Hier geht es um werterhaltende Lagerung der Aussonderungs- und Verwertungsbeständen Munition, um die Lagerung von Übungs- und Manövermunition und um die Lagerhaltung von Nichtverbrauchsgütern/Einzelverbrauchsgütern (NVG/EVG). Interessenbekundungsverfahren haben gezeigt, dass die geforderten Leistungen von der Industrie erbracht werden können.
  • Logistische Unterstützung der Verlegung von Kräften nach Deutschland: Untersuchungen haben gezeigt, dass eigene militärische Kapazitäten absehbar nicht oder nur in sehr geringen Maße zur Verfügung stehen werden. Im Panel geht es u.a. um den Betrieb von Umschlagpunkten (Land/Luft/See/Binnenschifffahrt) mit Durchführung aller Aufgaben der Be-/Entladung von Schiffen/Flugzeugen/Eisenbahnen sowie um den Umschlag der Frachten (Fahrzeuge, Container, Stückgut) auf andere Verkehrsträger bzw. Aufbereitung oder Zwischenlagerung vor Ort für einen fortführenden Marsch. Ebenso geht es um die Durchführung von Transportdienstleistungen (Fahrzeuge, Container, Stückgut, ggf. auch Personentransport) sowie den Aufbau/Betrieb/Abbau von Rasträumen entlang der Marschrouten im Full-Service-Ansatz, einschließlich Unterbringung, Verpflegung, Sicherung, Betreuung, Betankung, Unterstützung bei Wartungsmaßnahmen, Bergung, Abstellflächen für Gefahrgüter etc.
  • Instandhaltung und Fertigung: Kooperationspartner sind verantwortlich für Lagerung, Wartung, Instandhaltung und Sicherstellung der Ausgabebereitschaft. Die logistische Führung für das schnell zu verlegende Feldlagermaterial FLM 150 (luftverladbar, modular für 150 Personen) als wesentliches Element für Einsätze mit kurzer Reaktionszeit Systeme verbleibt bei der Bundeswehr.

Fazit: Die logistischen Herausforderungen für die Bundeswehr wachsen. Sie wird künftig einen größeren Teil der Aufgaben auslagern. Logistik-Unternehmen haben Geschäftsmöglichkeiten. 


Hinweis: Die Beteiligung ist nach nur offizieller Anmeldung über den Anmeldebogen im Downloadbereich möglich. Mehr zum Thema finden Sie hier: https://tinyurl.com/3d8mkj7j

Die Beteiligung ist nach nur offizieller Anmeldung über den im Downloadbereich befindlichen Anmeldebogen möglich. Mehr zum komplexen Thema hier: Zukunftsorientierung Kooperationen in der Logistik

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