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Brüssel und Peking verhandeln über Auto-Markt

China soll Mindestpreise für E-Autos akzeptieren

Die EU und China diskutieren offiziell über Mindestpreise für chinesische E-Autos in Europa. Ein bereits vorgeschlagener Ansatz sieht vor, dass chinesische Hersteller Selbstbeschränkungen akzeptieren und ihre Preise um 20-35% erhöhen. Zudem geht es um verstärkte Investitionen und Technologietransfers von Chinas führenden E-Auto-Produzenten in Europa.
Jetzt reden die EU und China offiziell über Mindestpreise für chinesische E-Autos. Wir hatten diesen Vorstoß bereits als Lösungsvorschlag der EU skizziert (FB vom 2.10.2024). Damals schrieben wir: "Im Gespräch ist eine Selbstbeschränkung durch die chinesischen Hersteller. Die Idee: Die chinesischen Produzenten verpflichten sich, in Europa Mindestpreise für ihre Autos einzuhalten. Die Preise für ihre Autos müssten dann 20% bis 35% höher sein." 

Genau diese Idee haben jetzt der chinesische Handelsminister Wang Wentao (60) mit EU-Handelskommissar Maros Sefcovic (58) besprochen. Außerdem sollen Chinas führende E-Auto-Hersteller verstärkt in Europa investieren und Technologietransfers leisten.
Fazit: Die EU lotet Wege aus, die chinesische Konkurrenz auf dem Automarkt zu bremsen ohne noch höhere Zölle zu erheben. Der deutschen Autoindustrie könnte das helfen. Für Verbraucher wären Mindestpreise für chinesische E-Autos dennoch ein teurer Markteingriff.
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