Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1739
Lloyds of London mit 6 Mrd. Pfund belastet

Covid-Versicherungsschäden treiben Prämien

Covid wird auch für die Versicherungswirtschaft immer teurer. Lloyds of London, die den kommerziellen Londoner Markt betreiben, berichten von einem hohen Covid-Gesamtschaden. Doch einen Teil des Geldes holen sich die Assekuranzen zurück.

Covid heizt das Preisniveau am Versicherungsmarkt an. Im laufenden Jahr sind bisher die Prämien bei kommerziellen Vertragsverlängerungen im Mittel um 10,8% in die Höhe gegangen. Diese Quote dürfte im weiteren Verlauf dieses Jahres noch deutlich steigen.

Der Betreiber des bedeutenden Londoner Marktes für Spezialversicherungen Lloyds of London erwartet allein Verluste aus der Covid-Pandemie in Höhe von 6 Mrd. Pfund. Das wäre das schlechteste Ergebnis seit drei Jahren. 2017 hatten vor allem Hurrikan-Schäden in Nordamerika sowie in anderen Teilen der Welt zu einem nach höheren Verlust geführt. Die Syndikate, die das Geschäft am Markt von Lloyds of London betreiben, holen sich allerdings einen Teil ihrer Covid-bedingten Verluste aus der Rückversicherung zurück. Netto wurde Lloyds mit 3,4 Mrd. Pfund belastet.

Strategie gegen Verluste

Lloyds of London arbeitet mit einer eigenen Strategie gegen Verluste. Das Fünftel des Geschäfts, das am schlechtesten abschneidet, wird "abgeschnitten"; zugleich erhöhte Lloyds die Prämien um insgesamt 16%.

Der größte Block der Covid-Schäden betrifft die Betriebsunterbrechungsversicherung. Der zweitgrößte Block umfasst die Event-Versicherung. Das über den Versicherungsmarkt von Lloyds of London 2020 erzielte Prämiengesamtvolumen betrug 35,5 Mrd. Pfund. Das waren 1,2% weniger als im Jahr davor.

Fazit: Die Unternehmen werden die Spur von Covid noch länger in den Prämien zu sehen bekommen.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 48: Performance, Gewinner und Verlierer

FV Frankfurter Vermögen und INVIOS vorne

Erstellt mir Canva
In KW 49 rutschen viele Teilnehmer von Projekt 8 ins Minus. Das Benchmarkdepot (ID 609) verliert 1.777,65 Euro und sein Maximal‑Drawdown steigt auf 0,7634 Prozent (0,7634 %). Gleichzeitig setzen FV Frankfurter Vermögen und INVIOS positive Akzente; CSR Beratungsgesellschaft und Steiermärkische Sparkasse fallen klar zurück. Handelsaktivitäten gab es in Projekt 8 keine.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Benchmarkdepot bleibt Maßstab

FV Frankfurter Vermögen und Fürst Fugger vorn

Erstellt mit Canva
In KW 49 legt das Benchmarkdepot um 1.795,03 Euro zu. Fünf Häuser schlagen die Referenz, angeführt von FV Frankfurter Vermögen AG und Fürst Fugger Privatbank AG. Am Ende der Skala: DGK & Co. und Bankhaus Carl Spängler & Co. AG. Parallel sinkt der Benchmark‑Drawdown auf 0,614 Prozent. In Projekt 7 (Private Banking Depot) wurden drei Transaktionen getätigt – die Benchmark handelte nicht.
  • Fuchs plus
  • Strategisch statt spekulativ: Die Weberbank inszeniert eine Reise zur Vermögenssicherheit

Die Tauchreise zur Strategie

Erstellt mit Canva
Die Weberbank präsentiert ihren Anlagevorschlag als persönliche Reise vom Glück zur Strategie. Drei Vertreter des Hauses greifen die Lebenssituation des Kunden auf, inszenieren eine klare Story – und stoßen auf Lob und Widerspruch. Der Auftritt überzeugt durch Nähe, verliert jedoch am Ende durch Floskeln und Rollenkonflikte.
Zum Seitenanfang