Der Euro ist geschockt
Die kommenden Wochen belasten den Euro weiter. Hohe Ölpreise und Unsicherheit drücken ihn stärker als andere Majors. Das trifft Portfolios.
Der Ölmarkt ist im Krisenmodus. Brent pendelt um 100 Dollar. Auslöser sind Ausfälle und Blockaden im Persischen Golf. Die IEA spricht vom größten Versorgungsbruch der Geschichte und hat eine Reservefreigabe angekündigt.
Warum der Euro besonders leidet
Europa importiert Energie. Steigende Ölpreise verschlechtern die Terms of Trade. Das schwächt Wachstum und Währung. Der Dollar gewinnt Safe-Haven-Zuflüsse und profitiert als Netto-Energieexporteur. Das drückt EUR/USD Richtung 1,14. [cnbc.com]
„Öl über 100“ ist Folge der Hormus-Störung. Die jüngsten Schwankungen zeigen: Jede Entspannung drückt kurz, jede Eskalation hebt sofort die Preise. Anleger müssen mit hoher Volatilität rechnen.