Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
693
Trotz schwacher Wirtschaftsdaten

Der Yen bleibt sicherer Hafen

Japan kann sich dem Sog einer sich abkühlenden Weltwirtschaft nicht entziehen. Auch dort deuten die Daten wirtschaftlich nach unten. Den Yen lässt das kalt. Und dafür gibt es einen guten Grund.

Japan | JPY

Unerfreuliche Aussichten

Die jüngsten Daten aus Japan signalisieren eine kräftige Abschwächung der Konjunktur. Der Tankan (Wirtschaftsbericht der Notenbank) zum 2. Quartal bringt schlechten Nachrichten: Die Skepsis der Unternehmen wächst quer über alle Branchen und Größenklassen. Unmittelbare Konsequenz ist eine erkennbar sinkende Investitionsneigung der Unternehmen, vor allem der verarbeitenden Industrie.

Einkaufsmanager-Index fällt unter die Kontraktionsschwelle

Deren Einkaufsmanager-Index fiel zudem per Juni mit 49,3 Punkten (Mai 49,8) tiefer unter die Kontraktionsschwelle (50 Punkte). Entsprechend schwach fiel auch die Handelsbilanz aus (Defizit 967 Mrd. Yen). Die Exporte fallen deutlich schneller (-7,8% zum Vorjahr) als die Importe (-1,5%). Das ist wohl der Hintergrund der schwachen Industrieproduktion. Sie liegt 1,8% unter dem Vorjahresniveau. Dennoch tendiert der Yen weiter leicht aufwärts, weil er als sicherer Hafen gefragt bleibt.

Fazit

Der Yen dürfte für die nächsten Monate allen konjunkturellen Warnsignalen zum Trotz die stärkste G-3 Währung bleiben. Das kann mit entsprechenden Derivaten genutzt werden. Eine Anlage in Yen bleibt aufgrund der schwachen Renditen dagegen unattraktiv.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Tauwetter nach sechs Jahren Eiszeit

Australien und China wollen wieder miteinander sprechen

Südsee-Atoll. © senaiaksoy / Getty Images / iStock
Den G20-Gipfel wird Australiens Premierminister auch zu offiziellen Gesprächen mit Chinas Präsidenten nutzen. Das ist auch ein Signal an eine dritte Partei, die in der Region um Einfluss buhlt.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit der Finanzoo GmbH

Anglogold taktisch reduzieren

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ging gut auf. Wir hatten dazu auf Anglogold gesetzt, die auf Basis der automatischen Bilanzanalyse von Finanzoo fundamental unterbewertet waren. Das hat gut funktioniert. Jetzt sendet die Software aber ein anderes Signal.
  • Inhalte, Angebote und Diskussionen

Verlag Fuchsbriefe jetzt auch bei LinkedIn

Icon von LinkedIn auf dem Bildschirm eines Smartphones. © scyther5 / Getty Images / iStock
Mit unserer erweiterten Social Media Präsenz erreichen Sie die FUCHSBRIEFE jetzt auch bei LinkedIn.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Bank of Canada deutet weitere Drosselung des Zinstempos an

Tauben-Töne aus Ottawa

© metrokom / iStock / Thinkstock
Die Inflation ist noch nicht auf "Wunsch-Niveau". Dennoch deutet Kanadas Notenbankchef eine Drosselung des Zinserhöhungstempos an. Das hat Auswirkungen auf die Währungskurse und eröffnet weitere interessante Anlageperspektiven in Kanada.
  • Fuchs plus
  • Euro-Geldhüter laufen der Entwicklung hinterher

EZB laviert sich in die Stagflation

Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. © Bernd Wittelsbach / iStock
Die EZB sucht den richtigen geldpolitischen Pfad in der aktuellen Krise. Ihr Problem ist, dass sie extrem politisiert ist und darum der realen Entwicklung hinterher läuft. Das führt zu einem Lavieren in der Geldpolitik, das dauerhaft sehr teuer wird.
  • Fuchs plus
  • Wird das "Weiße Gold" bald wieder günstiger?

Zuckerpreis bekommt Gegenwind

Zuckersorten. © Printemps - Fotolia
Der Zuckerpreis springt wild auf und ab. Nach kräftigen Kursgewinnen geht es nun wieder zügig abwärts. Ist das eine Kaufgelegenheit oder lohnt es sich, auf weiter fallende Preise zu setzen?
Zum Seitenanfang