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Die Weberbank überzeugt voll

Weberbank zeigte im Markttest TOPS 2018 eine insgesamt gesehen sehr gute Leistung und ist unter den Top-Anbietern im Test.
Im Beratungsgespräch legte die Weberbank ordentlich vor. Im Anlagevorschlag legt sie nach – und legt in einigen Parts die Messlatte für den Wettbewerb. Dafür nimmt sie allerdings auch eine Prise mehr Gebühr als andere.

Weberbank Aktiengesellschaft hat im Beratungsgespräch eine gute Figur gemacht. Als Fazit hielt die Prüfinstanz fest:

"Der gesamte Kontakt mit der Weberbank verläuft sehr angenehm, es gibt an keiner Stelle einen Grund zur Unzufriedenheit. Die Gesprächsführung der Berater ist sehr professionell. Es stimmt fachlich, aber sie sind auch echte "Kümmerer", ohne aufdringlich zu wirken. Wo sie von unseren wirtschaftlichen bzw. politischen Erwartungen abweichen, erklären sie ihre Sicht der Dinge. Sie versuchen nicht uns umzustimmen, machen nur das erhöhte Risiko infolge eines Investments mit geringen Euro-Anteilen deutlich. Die beiden Berater wollen uns verstehen und gehen auf unsere Wünsche ein. Ein rundum erfreulicher Besuch."

Qualifiziert für Auswertung von Vermögensstrategie und Portfolioqualität

Damit hatte sich Weberbank Aktiengesellschaft für die fachliche Auswertung von Vermögensstrategie und Portfolio qualifiziert.

Wir erhalten von der Weberbank ein ausführliches, individuelles Protokoll. Sie liefert es nicht in Briefform, sondern in Form einer Präsentation. Alle wichtigen Daten wie Risikoempfinden, Risikoziel und unsere Ausgangslage sind enthalten und wir erblicken eine kleine Vermögensbilanz.

Nur unser Verlustziel ist nicht dokumentiert. Im Anlagevorschlag finden wir diesen Wert, die Bank hat also alle wichtigen Daten vorliegen – und unseren alten Depotauszug. Diesen analysiert die Bank auf mehreren Seiten. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass wir zu 62 % im Euroraum investiert sind. Der Rest ist in Europa, wir sind also klar "europalastig".

Auch die Kosten werden analysiert. Über 1,5 % laufende Kosten zahlen wir pro Jahr, davon sind 0,53 % Bestandspflegezahlungen, die die Bank bzw. unser Vermittler derzeit erhält. Klares Fazit der Bank: In unserem Szenario "Euroverfall" wird unser Depot kräftig leiden. Wir sind nicht optimal aufgestellt. Das ist eindeutig und eine gute Ausarbeitung.

Krisenszenario steht im Mittelpunkt

Der Vorschlag sieht dann so aus: Von unseren 4 Millionen Euro sollen 100.000 Euro aufs Tagesgeldkonto, damit wir liquide bleiben. Der Rest soll in die Vermögensverwaltung.

Herausragend: Die Bank stellt unser Krisenszenario in den Mittelpunkt. So etwas hätten wir eigentlich von allen Banken erwartet, es ist aber die absolute Ausnahme. Unter der Überschrift "Strategische Überlegungen" wird gezeigt, was geschehen ist, als die Kapitalmärkte den Euroraum besonders kritisch gesehen haben. Daraus leitet die Bank ihren Vorschlag ab.

So sollen wir anlegen: 2 % Liquidität, 10 % Gold, 8 % Rentenfonds Europa, 19,5 % Rentenfonds USA, 11,5 % Rentenfonds Randmärkte, 25 % Aktien Europa, 18 % Aktienfonds USA, 6 % Aktienfonds Randmärkte.

Im Portfolio sehen wir dann eine Mischung aus Indexfonds und aktiven Fonds. Für die großen Märkte werden die passiven Vehikel gewählt, für Randmärkte wie Hochzinsanleihen oder Frontier Markets-Anleihen aktiv gemanagte Fonds. Aktien in Europa werden mit Einzeltiteln bestückt. Der Rest in Fonds.

Währungssaufteilung wie gewünscht

Die Währungsaufteilung entspricht unseren Wünschen und Vorstellungen: 63,8 % USD, 7,1 % CHF, 4 % GBP, 2,5 % DKK, 22,6 % EUR.

Gut ist der Stresstest: Was ist in den letzten Jahren mit den Währungen passiert, als Lehman Brothers Pleite ging oder die Aktien in China einbrachen? Anders als andere Banken wird hier jede Währung aufgezeigt. Das hohe Rückschlagpotenzial bis zu 30 % wird gut aufgezeigt.

Überzeugend sind die Ausarbeitungen zum Szenario "Eurozerfall". Auf mehreren Seiten werden verschiedene Varianten diskutiert. Z. B. der Austritt von kleineren Ländern aus dem Euro-Raum oder der Zerfall des Euroraums mit dem Ergebnis eines Kernblocks mit einem "Nord-Euro". Auch ein Festkurssystem wird diskutiert. Hier zeigt sich wahre Individualität und das Eingehen auf Kundenwünsche. Dabei liefert das Haus eine Benchmark für den Gesamtmarkt.

Ein ordentlicher Preis für eine sehr ordentliche Leistung

Für alles will die Bank 1,0 % plus Umsatzsteuer. Sie zeigt – vielleicht schon vorausschauend auf die gesetzlichen Regelungen ab 2018 – auch die Kosten der eingesetzten Fonds. So kommt als Gesamtkostenbelastung dieser Wert heraus: 1,19 % inkl. MwSt. 1,00 % ohne MwSt. 0,37 % Kosten von Fonds 1,56 % Die ist im Marktvergleich eher hoch, aber die Bank zeigt auch herausragende Leistungen.

Fazit: Mit diesem Vorschlag lässt die Weberbank viele Wettbewerber hinter sich und liefert eine rundum überzeugende Leistung ab.

WISSENSWERTES

Weberbank Aktiengesellschaft, Hohenzollerndamm 134, 14199 Berlin, www.weberbank.de


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Gesamtfazit: Im Anlagevorschlag der Weberbank zeigt sich wahre Individualität und Eingehen auf die Kundenwünsche. Auch sonst überzeugt das Haus voll. Die Nr. 1 in der Region.
Mit insgesamt 86,9 Punkten in allen vier Wertungskategorien erreichte die Weberbank Aktiengesellschaft ein Sehr gut und Platz 4 in der Gesamtwertung. Damit gehört sie zu den Top-Anbietern in diesem Jahr.

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