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Positiv in die Woche

Die Zuversicht der Unternehmen steigt

Viele erschrecken derzeit, wenn es heißt, dass jemand positiv ist. Wir wollen uns abheben und versuchen, auch in Corona-Zeiten das wirklich Positive zu sehen, vor allem in der Wirtschaft. Und wir haben wieder viele Meldungen gefunden.
Auch für die kurze Woche vor Ostern haben wir uns für Sie wieder nach Nachrichten umgesehen, die gute Laune machen und Optimismus verbreiten. 
  • Der ifo-Index sendet sehr positive Signale für die Konjunkturentwicklung. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich stark verbessert. Der ifo-Index stieg deutlich von 92,7 auf 96,6 Punkte. Das ist der höchste Stand seit Juni 2019.
  • Die Zuversicht der Unternehmen nahm im März deutlich zu. Die Unternehmen waren sehr zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage und blicken momentan - trotz aktuell zügig steigender Inzidenz-Zahlen - sehr hoffnungsvoll in die Zukunft.  
  • Im verarbeitenden Gewerbe läuft es rund. Die Nachfrage nach Industriegütern hat merklich angezogen. In allen Industriebranchen stehen die Zeichen auf Aufschwung.
  • Im Bauhauptgewerbe ist das Geschäftsklima wieder im positiven Bereich angekommen. Der Indikator zur aktuellen Lage stieg auf den höchsten Wert seit einem Jahr. Auch die Erwartungen der Unternehmen haben sich verbessert. Der Auftragseingang legte zu (+2%).
  • Die Deutschen trinken in der Corona-Krise und im Lockdown etwas weniger Alkohol. Laut Destatis ging der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier um 5,4%, der von harten Spirituosen um 0,9% zurück.
  • Nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind in der zweiten Märzwoche (8. bis 14. März 2021) in Deutschland 18.906 Menschen gestorben. Das sind 12% weniger als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diese Kalenderwoche.
  • Ein Vergleich der gesamten Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten COVID-19-Todesfälle ist derzeit bis einschließlich der 8. Kalenderwoche 2021 (22. bis 28. Februar) möglich. In dieser Woche gab es laut dem RKI 1.493 COVID-19-Todesfälle. Die Zahl ist damit gegenüber der Vorwoche um 386 Fälle gesunken.
  • Der erste Lockdown vom 22. März bis Anfang Mai 2020 hat sich in Deutschland nicht spürbar auf die Geburtenzahl ausgewirkt. In den Monaten Dezember 2020 bis Februar 2021 wurden rund 182.000 Kinder geboren (+0,8% ggü. Vj.). In Spanien, Frankreich und Österreich sind die Geburten dagegen deutlich zurückgegangen.

Auch international finden wir zahlreiche gute Nachrichten: 

  • In den USA entwickelt sich der Arbeitsmarkt sehr kräftig. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt kontinuierlich. Die Investmentbank Goldman Sachs erwartet, dass die Arbeitslosenrate bis Jahresende auf 4,1% oder sogar darunter sinken dürfte - dank der Öffnung der Wirtschaft, Konjunkturmaßnahmen. Sogar Werte im mittleren Drei-Prozent-Bereich sind laut der Bank möglich. Im Februar 2020, kurz vor Pandemie-Beginn, hatte die Arbeitslosenrate in den USA bei 3,5% gelegen.
  • Die Experten von Wells Fargo gehen davon aus, dass die US-Wirtschaft in diesem Jahr um 6,4% wachsen kann. Sollte das gelingen, wäre es das stärkste Wachstum seit 1984. 
  • Das französische Geschäftsklima erreicht seinen höchsten Stand seit Anbeginn der Krise. Der Geschäftsklimaindex steigt auf 97 Punkte (Vormonat 90) und nähert sich seinem langfristigen Durchschnitt bei 100 Punkten spürbar an.
  • Der italienische Vertrauens-Index der Unternehmen stieg im Februar auf 93,9 Punkte an (Vormonat 93,3).
  • Die italienischen Importe wuchsen im Februar 2021 um 4,2%
  • Die chinesischen Behörden rechnen angesichts des geringen Corona-Infektionsgeschehens im Reich der Mitte mit einer vollständigen Normalisierung der wirtschaftlichen Produktion im zweiten Quartal 2021.

Ganz speziell gute Oster-Nachrichten für Schäfer:

  • Gute Nachrichten für Schäfer. Durch die hohe Osternachfrage nach Lammfleisch steigt der Kilopreis auf 3,50 Euro. Gewöhnlich liegt der Preis zwischen 2,80 Euro und 3,10 Euro.

Fazit: Die sehr starke Konjunkturentwicklung in den USA und China zieht auch Deutschlands Wirtschaft mit nach oben. Der starke Export wird – im Verbund mit der zunehmenden Zahl von Impfungen – bald auch auf die Binnenkonjunktur zurückwirken.

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