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Zwischenstand in den Performance-Projekten IV - VI

Ein durchwachsenes Bild

In den Performance-Projekten konnten die Vermögensverwalter jüngst etwas Boden gut machen. Copyright: Pixabay
Wir betrachten die Performance-Projekte IV bis VI am Ende des 3. Quartals 2020. Viele Teilnehmer sind die Aktien-Rally nach dem Corona-Crash gut mitgefahren. Lediglich in einem Projekt jedoch schlägt tatsächlich eine Mehrheit der Banken und Vermögensverwalter ein naives ETF-Portfolio.

In den Performance-Projekten der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz machten die Banken und Vermögensverwalter etwas Boden gut. Im 3. Quartal schafften es gleich mehrere Häuser, sich vor die Benchmark zu schieben. Das Gesamtbild ist jedoch durchwachsen.

Dr. Kohlhase ist der Sieg kaum noch zu nehmen

In Projekt IV schlagen 19 der 73 Teilnehmer die Benchmark. Vor einem Jahr waren es lediglich 13. Auch wenn sich im laufenden Jahr sechs Häuser vor die Benchmark gesetzt haben, hat das naive ETF-Portfolio seit Projektstart am 1.1.2016 das Gros der Teilnehmer klar hinter sich gelassen. Unter den „Absteigern“ im jüngsten Quartal finden sich große Namen wie die DZ Privatbank, Vontobel oder auch die LGT. Deutlich an der Spitze liegt die Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung, die bereits das Projekt II für sich entschied. Der Sieg ist ihr nur noch theoretisch zu nehmen. Sein Fokus ist vor allem das Risikomanagement. 

Aufgabe ist es, das Vermögen eines Privatkunden in Höhe von 3 Mio. Euro zu managen, bei Entnahmen von 30.000 EUR p.a. Unterstes Renditeziel ist der Kapitalerhalt. An dieser Hürde sind allein neun Institute gescheitert.

Katastrophal in Projekt V, überraschend gut in Projekt VI

In Projekt V wurden die Teilnehmer aufgerufen, mit hauseigenen Fonds ein Privatvermögen von 5 Mio. EUR zu verwalten. Eine einfache Aufgabe müsste man meinen, doch die Realität ist ernüchternd. Per 30.9. schlagen sieben der 73 Teilnehmer die Benchmark nach Punkten. Ende Juni waren es lediglich zwei. Auch hier machten Banken und Vermögensverwalter etwas Boden gut. Die Mehrheit ihrer Zunft schafft das jedoch nicht. Auf dem momentanen Siegertreppchen stehen die Volksbank Liechtenstein, ODDO BHF und die Zürcher Kantonalbank Österreich. Die Führenden glänzen mit einer annualisierten Rendite von 5,3% (Benchmark 5,1%).

Im jüngsten Projekt VI sieht es deutlich besser aus. Per 1.1.2020 wurden die Häuser aufgerufen, das liquide Vermögen einer Stiftung in Höhe von 5 Mio. EUR zu managen. Der Projektstart fiel direkt in den Corona-Crash. Die meisten Vermögensverwalter stellten ihren Wert hierbei bisher klar unter Beweis. 30 von 38 sind besser als die Benchmark. Nach Punkten und Performance vorn liegt die FV Frankfurter Vermögen AG (+9,3%, Benchmark -2,2%).

Fazit: Über einen langen Zeitraum (Projekt IV und V) schafft es ein Gros der Teilnehmer nicht ein naives ETF-Depot zu schlagen. Im jüngsten Projekt VI sieht es deutlich besser aus. Hier schaffen es die meisten Häuser in der Krise klar besser zu performen als die passiven Instrumente. Es läuft allerdings erst neun Monate.

Hinweis: Sie finden die Performance-Projekte auf www.pruefinstanz.de.

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