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Auswirkungen von Lockdowns deutlich geringer als in erster Welle

Erfreuliche Konjunkturdaten zum Jahresstart

Die Auswirkungen der Lockdowns in den entwickelten Volkswirtschaften fallen deutlich geringer aus als in der ersten Welle. Das zeigen zahlreiche Konjunkturdaten. Der Datenreigen zum Jahresstart gibt Anlass für gute Laune in den Unternehmen.

Um Ihnen und Ihren Mitarbeitern den Wochenstart zu "versüßen", hat die FUCHSBRIEFE-Redaktion diesmal eine lange Liste an Gute-Laune-Nachrichten für Sie recherchiert.

  • Das 4. Quartal 2020 hat womöglich besser abgeschnitten als bislang erwartet (-1,0%). Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie rechnet mit Stagnation, ifo mit -0,7%.
  • Die deutsche Industrie bleibt auf Erholungskurs. Im November legte die Produktion im produzierenden Gewerbe gegenüber Oktober um 0,9% zu.
  • Die Exporte verzeichnen im November mit 2,2% ein deutliches Plus. Vor allem die Exporte nach China blühen auf. Gegenüber dem Vorjahresmonat liegen sie um 14,3% im Plus.
  • Die Auftragseingänge der deutschen Industrie verzeichneten im November ein Plus von 2,3% gegenüber Oktober. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang von mehr als einem Prozent erwartet. Auch der Vormonatswert ist noch einmal auf +3,3 % nach oben revidiert worden. Im Maschinenbau stiegen die Auftragseingänge im gleichen Monat um real 5% gegenüber November 2019.
  • Die Autoproduzenten erwarten für die nächsten sechs Monate laut ifo Konjunkturumfrage eine Verbesserung der Lage. Der Wert für die Erwartungen stieg auf +10,1 Punkte, nach -1,6 Punkten im November.
  • Der Einzelhandel verbuchten 2020 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf Basis einer vorläufigen Schätzung ein reales Umsatzplus von 4,1%.
  • Im Oktober 2020 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 2,2% gegenüber Oktober 2019. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich laut destatis um 1,3% gegenüber dem Vorjahresmonat.
  • Der Frühindikator der Commerzbank für die deutsche Wirtschaft (Early Bird) liegt mit 0,43 Punkten auf dem höchsten Stand der vergangenen zwei Jahre. Ausschlaggebend ist die weltweit positive Stimmung in der Industrie.
  • Der saisonbereinigte IHS Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) verbesserte sich im Dezember auf 58,3 Punkte (Vormonat 57,8). Das ist der höchste Wert seit Februar 2018. Die Daten spiegeln einen weiteren kräftigen Zuwachs sowohl der Produktion als auch der Neuaufträge wider.
  • Die Abschlagszahlungen für die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember sind gestartet.
  • Seit 2013 werden Berufe, in denen geeignetes Personal knapp ist, im Vergleich zu Berufen mit genügend Arbeitskräften immer besser bezahlt – zumindest bei den Hochqualifizierten. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Gute Laune aus dem Ausland

  • Im November 2020 betrug die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Euroraum 8,3% nach 8,4% im Oktober 2020.
  • Die Industrieproduzenten in Euroraum und EU konnten im November nach Schätzungen von Eurostat um 0,4% höhere Preise durchsetzen. Im Oktober 2020 stiegen die Preise ebenfalls bereits um 0,4% (EU +0,3%).
  • Im November 2020 gingen die Preise für Industrieproduzenten im Vergleich zum November 2019 im Euroraum um 1,9% und in der EU um 1,8% zurück.
  • In Frankreich blieben die Verbraucherpreise im Dezember stabil.
  • Der Anstieg der Arbeitslosigkeit fällt in den USA weit geringer aus als in der ersten Welle von Covid-19. Die Unternehmen halten mit Blick auf das Impfgeschehen an ihren Beschäftigten fest. Das Beschäftigungswachstum war im Dezember in den meisten Sektoren solide: unternehmensnahe Dienstleistungen (+ 161.000), Einzelhandel (+ 121.000), Bauwesen (+ 51.000), Transport und Lagerung (+ 47.000), verarbeitendes Gewerbe (+ 38.000), Gesundheitswesen und Sozialhilfe (+ 32.000), Großhandel (+25.000), Finanzsektor (+12.000), Bergbau und Holzeinschlag (+4.000). Massive Rückgänge beschränkten sich auf Bildung (-63.000) sowie Freizeit und Gastgewerbe (- 498.000).

Fazit: Bereits in der ersten Woche des Jahres ergeben sich zahlreiche erfreuliche Aspekte für den konjunkturellen Ausblick – trotz Corona.

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