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2028
EU plant schärferes Vorgehen gegen China

EU droht China mit neuen Strafzöllen

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EU-Industrie-Kommissar Stéphane Séjourné will gegen China Zölle erheben, falls das Land die europäische Industrie weiterhin mit Exporbeschränkungen von Rohstoffen hemmt.

Die EU droht damit, in den nächsten Jahren ihr „Instrument gegen Zwangsmaßnahmen“ einzusetzen. Das soll dann geschehen, wenn China an den Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe festhält oder weitere Maßnahmen verhängt. Hintergrund: China produziert bei seltenen Erden und anderen seltenen Rohstoffen wie Gallium und Germanium 70% bis 100% der in der EU verarbeiteten Rohstoffe. Im Frühjahr 2025 hatte China seine Exporte von seltenen Erden stark verringert und damit Produktionsprobleme etwa bei europäischen Autoherstellern hervorgerufen. Die EU will mit der RESourcEU-Strategie künftig den Einfluss Chinas bei Rohstoffen begrenzen. 

Fazit: Falls die EU ihre Rohstoff-Abhängigkeit in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht verringern kann, drohen Strafzöllen gegen China, sollte das Land neue Exportbeschränkungen einführen. Das dürfte den Handelskonflikt verschärfen, Preise anheben und könnte eine Zoll-Spirale auslösen. Unternehmen sollten Rohstoff-Quellen dringend strategisch diversifizieren. 

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