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Exporte Europas fallen, Binnenhandel nimmt zu

Europa kapselt sich ein

Die Wirtschaft in Europa zieht sich zunehmend zurück. Während Exporte in die USA und China weiterhin sinken, wächst der Handel innerhalb Europas. Gleichzeitig steigt die Inflation in der Eurozone, was die EZB unter Druck setzt, die Zinsen stabil zu halten.
Die Wirtschaft in Europa kapselt sich immer mehr ein. Das zeigen aktuelle Außenhandelszahlen der Commerzbank. Aus denen geht hervor, dass die Exporte in die USA und China weiter deutlich sinken. Der Handel innerhalb Europas legt dagegen kräftig zu. 

Die innereuropäischen Exporte haben damit den Abwärtstrend seit 2023 gebrochen. Bereinigt um den Effekt von Änderungen der Exportpreise waren diese immerhin fast 6% höher als im Schlussquartal der vergangenen Jahres. Der Abwärtstrend bei den Exporten in die USA und China setzt sich dagegen weiter fort. 

Europa: Weniger Außenhandel

Parallel dazu zieht die Inflation in der Eurozone weiter an. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte mit einer Inflation von 2,2% gerechnet. Tatsächlich liegt die aktuelle Kerninflation (ohne Energie) bei 2,4%. Das dürfte Folge geringerer Importe aus China und auch eine Folge der US-Zölle sein. 

Der Inflationsausblick spricht dafür, dass die EZB die Zinsen in der nächsten Zeit nicht senken wird. Den Euro dürfte das kurzfristig beflügeln, denn die Fed geht absehbar weiter nach unten. 
Fazit: Die Zahlen verdeutlichen, dass Europa im Welthandel zurückfällt. Der Rückgang der Exporte in die USA und China sind Beleg für die fallende globale Wettbewerbsfähigkeit. Diese zahlen passen zu den Verlagerungsplänen vieler Weltmarkt-Exporteure. 
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