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Die größten Gefahren im Schiffsverkehr lauern in Asien

Immer weniger Sturmschäden im Schiffsverkehr

Die Anzahl der Versicherungsfälle bei Schiffstransporten ist im letzten Jahrzehnt deutlich rückläufig. Vor allem eine Ursache nimmt deutlich ab – und erstaunt. Wo die Gefahren-Hotspots liegen.

Die Zahl der Schiffsschäden und Versicherungsfälle sinkt. Vor allem Sturmschäden im Schiffsverkehr sind stark rückläufig. Die Anzahl der durch Unwetter hervorgerufenen Verluste (Hurrikan-/Taifun-Saison) halbierte sich in den letzten zehn Jahren. Laut Allianz Safety & Shipping Review 2019 gingen Schiffsverluste in diesem Zeitraum um 65% zurück.

2018 gab es 46 Totalverluste von großen Pötten. 2017 waren es 98. Von 26.000 Versandereignissen im letzten Jahrzehnt wurde mehr als ein Drittel (8.862) durch Maschinenschäden verursacht. Die Schiffsversicherer berappten dafür in den vergangenen fünf Jahren rd. 900 Mio. Euro.

Die Gefahren-Hotspots liegen in Asien. Die Seeregion Südchina, Indochina, Indonesien und Philippinen ist seit 10 Jahren Hauptschadenstandort. Ebenfalls „tricky": die Regionen Ostmittelmeer und Schwarzes Meer sowie die Gewässer der Britischen Inseln.

Fazit: Weniger Sturmschäden im Schiffsverkehr beweisen, dass ein angeblich außer Kontrolle geratenes „Weltklima" nicht zwingend zu größeren Folgeschäden führt.

Hinweis: Weitere Infos im Allianz Safety & Shipping Review 2019 unter https://www.agcs.allianz.com/news-and-insights/reports/shipping-safety.htm

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