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Stromversorgung soll verbessert werden

Mehr Erneuerbare Energien für Brasilien

Brasiliens Energieversorger investieren in den Ausbau von Stromerzeugung und Netze. Besonders stark zulegen soll die Windenergie; ihre Leistung soll sich innerhalb von acht Jahren mehr als verdoppeln. Für die deutsche Industrie bieten sich damit Chancen.

Brasilien wird in Energieerzeugung und Stromnetze investieren. Der Anteil erneuerbarer Energie soll von derzeit 17,5% auf 27% steigen. Die Windkraftleistung soll sich von 12 GW auf 28 GW in den kommenden acht Jahren mehr als verdoppeln. Biomassekraftwerke sollen von 14 GW auf 17 GW ausgebaut werden, ebenso Gaskraftwerke. Solarenergie soll von 1 GW auf 10 GW zulegen. Parallel dazu werden die Netze ausgebaut. Schon bestehende Verträge sichern einen Ausbau um 15.000 km bis 2020. Darauf weist GTAI (Germany Trade and Invest) hin.

Steigende Nachfrage, steigende Preise und die Privatisierung treiben den Ausbau

Getrieben wird der Ausbau von steigender Nachfrage und höheren Preisen, sowie der Privatisierung. Mit der verbesserten Konjunktur steigt der Energiekonsum seit letztem Jahr wieder an. Hinzu kommen steigende Strompreise: 2018 werden Tariferhöhungen um 15% erwartet.

Ein weiterer Treiber sind die Privatisierungen von Teilen der öffentlichen Versorger. Sie werden von den Bundesstaaten gehalten. Im Oktober stehen Wahlen an. Es ist unsicher, ob die Privatisierungen, die bisher von der Regierung Temer gefördert wurden, weiter vorangetrieben werden. Ohne diese wird sich das Wachstum etwas verlangsamen.

Fazit:

Der brasilianische Strommarkt wächst. Besonders im Bereich Windenergie und Stromnetze bieten sich interessante Geschäftschancen.

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