Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
560
Geschäftspartner im Nachbarland

Polen: Ein verlockender Markt

Der polnische Markt lockt mit seiner Dynamik. Beim Kontakt mit den Geschäftspartnern aus Polen sind aber einige Besonderheiten zu beachten.
Auf dem angesichts seiner Dynamik verlockenden polnischen Markt müssen Sie teilweise andere Regeln beachten. Ihre Geschäftspartner im diesjährigen Partnerland der Hannover-Messe sind zu 95% kleine und mittlere Unternehmen. Germany Trade&Invest lobt vor allem deren Flexibilität und Improvisationsfähigkeit, verweist aber auch auf Besonderheiten:
  • Polnische Geschäftspartner wollen nicht direkt auf Probleme angesprochen werden – man nähert sich den Themen indirekt und auf Umwegen
  • Stringente Gesprächsführung ist die Ausnahme – Themen werden vielfach sprunghaft angerissen
  • Persönlicher Kontakt bringt viel mehr als Telefon oder E-Mails
  • Wer mit einer (polnischen) Empfehlung kommt, hat bessere Karten
Zum Eintritt in den Markt sind laut GTAI Handelsvertreter der richtige Weg. Üblich sind Festanstellung mit direkter Bindung – nur auf Provisionsbasis finden Sie selten jemand. Die Garantieeinkommen sollten über den üblichen Durchschnittsgehältern von brutto 1.000 Euro im Monat liegen. Vertreter für Investitionsgüter oder Medizintechnik verlangen deutlich mehr. Wenn Sie englischsprachige Vertreter akzeptieren, statt auf Deutschkenntnissen zu bestehen, haben Sie größere Chancen, zu günstigeren Gehältern fündig zu werden.

Fazit: Der polnische Markt lockt, zumal die Milliardenzahlungen aus Brüssel wieder fließen. Fachkundige einheimische Partner sind aber unerlässlich.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Zu viele Unwägbarkeiten

Die Mär vom vorzeitigen Kanzlerwechsel

Ein Thronwechsel im Kanzleramt ist derzeit nicht zu erwarten. Copyright: Pixabay
Deutschland diskutiert über einen vorzeitigen Kanzlerwechsel. Merkel wirke müde, Impulse seien von ihr nicht mehr zu erwarten. Die designierte Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer stehe kurz vor Halbzeit in den Startlöchern. Was sich plausibel liest, ist es beim Blick hinter die Kulissen noch lange nicht. FUCHSBRIEFE berichten, was in Berlin hinter den Kulissen dazu zu hören ist .
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Aktien aus Australien

Viel zu entdecken in Down Under

Im Fokus: Aktien aus Australien Copyright: Pixabay
Nachdem wir vor wenigen Wochen Titel aus Neuseeland vorgestellt haben, fokussieren wir uns in dieser Woche auf den großen Bruder: Australien. Durch die räumliche Distanz kommen europäische Anleger nur selten mit australischen Titeln in Kontakt. Ein Manko, das es angesichts der soliden Wirtschaft und lukrativer Unternehmen auszuräumen gilt.
  • Im Fokus: Wasserstoff und Brennstoffzellen

Suche nach Diesel-Alternativen treibt an

Wasserstoff-Atom Copyright: Pixabay
Saubere, ökologische und nachhaltige Antriebsmöglichkeiten sind derzeit gefragt. Dass man Wasserstoff als Energieträger nutzen kann, lernt man bereits im Chemie-Unterricht in der Schule. Auch heute schon, kann man mit einem Wasserstoff-Motor nicht unerhebliche Reichweiten erreichen. Durch die Diesel-Diskussion werden diese Motoren stärker gefragt. Findige Konzerne werden auf ebenso innovative Zulieferer aus der Branche angewiesen sein. Wir stellen einige der potenziellen Profiteure vor.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Bank für Sozialwirtschaft, Stiftungsmanagement 2019: Qualifikation

Keinerlei Enthusiasmus

Die Bank für Sozialwirtschaft hat es nicht in die Endauswahl geschafft.
So geht es nicht. Die Bank für Sozialwirtschaft kommt mit einem 08-15 Angebot daher. Die vorgegebenen Kundenwünsche werden unter den Tisch gekehrt. Wichtige Angaben zu den Kompetenzen des Hauses werden nicht gegeben. Damit macht es sich die Bank viel zu einfach und stellt sich mit diesem Angebot im Wettbewerberumfeld selbst ins Abseits.
  • Fuchs plus
  • HSBC, Stiftungsmanagement 2019: Qualifikation

Viel heiße Luft

Die HSBC hat es nicht in die Endauswahl geschafft.
HSBC hat nach eigenen Angaben alle notwendigen Qualifikationen im Stiftungsmanagement und kann auf eine lange Tradition zurückbleiben. Im spezifischen Fall kocht die HSBC allerdings nur mit Wasser. Intelligente Überraschungsmomente sucht man vergebens. Einige Kundenwünsche werden sogar kurzerhand negiert. Mit dieser Haltung kann die HSBC nicht an vorderster Front mitspielen.
  • Uni-Leitungen ohne Rückgrat

Professoren-Pranger und Repression

An den Unis grassiert ein Klima der geistigen Repression. Studenten führen sich auf wie Jakobiner, Universitätsleitungen geben klein bei. Die Tempel der geistigen Freiheit verkümmern zu Höhlen des eingeschränkten Diskurses mit einem virtuellen Pranger im Zentrum. Fuchsbriefe-Chefredakteur Ralf Vielhaber über eine traurige Entwicklung, die an der US-Elite-Uni Harvard gerade wieder „Schule" macht.
Zum Seitenanfang