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Wirtschaftspolitik

Die Stunde der Populisten

Politiker werden gewählt, damit sie die Lebensumstände der Bevölkerung verbessern. Wo ihnen das nicht (mehr) gelingt, steht mehr auf dem Spiel als ihre Wiederwahl.
Überall in der westlichen Welt herrschen Frust und Enttäuschung. Linke Parteien in den Südstaaten der EU wollen die Schulden abwählen, rechte Parteien in Deutschland, Frankreich oder den USA dasselbe mit der Globalisierung tun. Sie fordern neue Zäune zwischen und innerhalb der Staaten. Die etablierten Eliten in Brasilien oder Thailand sperren sich gegen gesellschaftlichen Fortschritt. Allzu viele Wähler wittern Verrat, weil die Politik „nichts tut“. Tatsache ist aber: Schulden kann man so wenig abwählen wie die Abwanderung von Arbeitsplätzen zum günstigsten Standort. Das Problem der etablierten Parteien ist es, seit langem politischen Pragmatismus zu predigen. Einen befriedigenden Zukunftsentwurf für die Unzufriedenen können sie nicht bieten. Und so nehmen sie immer weniger Menschen mit auf dem Weg in die Zukunft, die ein Weiter-so ablehnen.

Fazit: Die freien Märkte sind dort in Gefahr, wo sie die Lebenssituation großer Bevölkerungsteile nicht verbessern. Dort haben es Politiker leicht, die behaupten, mit geschlossenen Grenzen ließe sich das ändern.  

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