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Weltkonjunktur wirkt sich aus

Der Palladiumpreis erhält einen Dämpfer

Der Preis des Edelmetalls Palladium steht auf einem Rekordhoch. Die Hausse wird angetrieben von der starken Nachfrage nach Benzin betriebenen Pkw anstelle der in Misskredit geratenen Diesel. Doch genau hier liegt jetzt das Problem.

Der Palladiumpreis kennt kein Halten mehr. In dieser Woche erreichte der Preis für das Edelmetall an der New York Mercantile Exchange ein historisches Rekordhoch bei 1.249 USD je Feinunze.

In ähnlichen Kurshöhen bewegte sich Palladium zuletzt im Jahr 2001. Mit einem Preisanstieg von mehr als 25% während der letzten zwölf Monate gehört Palladium zu denen am besten gelaufenen Assets in diesem Jahr. Allein seit Anfang September ist der Palladiumpreis um mehr als die Hälfte gestiegen.

Benziner treiben

Getrieben wird die Palladiumhausse vor allem durch die steigende Nachfrage nach Benzinautos im Zuge der Dieselkrise. Etwa 70% bis 80% der Gesamtnachfrage kommen aus der Automobilindustrie.

Doch inzwischen verdichten sich die Anzeichen für eine sich verlangsamende Weltkonjunktur. Der schwache Ölpreis impliziert beispielsweise eine zu erwartende Nachfrageschwäche und damit eine Abkühlung des Wirtschaftswachstums. Sinkt künftig die Konsumlaune, dürfte dies auch die Palladiumnachfrage beeinträchtigen. Auf mittlere Sicht ist, ungeachtet aktueller Euphorie, somit zumindest Vorsicht geboten.

Fazit: Noch ist die Rally intakt und durch ein hohes Momentum geprägt.

Empfehlung: Anleger, die unserer Kaufempfehlung im August gefolgt sind (FD vom 10.08.) können die Rally weiter mitfahren, ziehen jedoch den Stopp um weitere 50 USD bis knapp unter die 1.100 USD-Marke an. Der Palladium-ETC hat die ISIN DE 000 A1E K3B 8.

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