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Kupfer

Irankrieg beeinträchtigt Nachfrage

© magann / stock.adobe.com
Das Wiederaufflammen des Irankriegs bedroht die globale Konjunktur und mit ihr die Nachfrage nach Industriemetallen. Dennoch befindet sich Kupfer in einem intakten Aufwärtstrend.

Der Kupferpreis geriet mit der neuerlichen Eskalation im Persischen Golf kurzzeitig unter Druck. Marktteilnehmer sorgen sich, dass die wieder steigenden Ölpreise die Inflation erneut anheizen und so das globale Wirtschaftswachstum ausbremsen. Das könnte letztlich die Nachfrage nach Industriemetallen wie Kupfer reduzieren. 

Doch da der Aufwärtstrend bei Kupfer weiterhin intakt ist, spricht vieles für eine Trendfortsetzung. Denn die Situation am neuralgischen Punkt der weltweiten Kupferproduktion scheint sich eher noch zu verschärfen. So meldet Chiles Statistikbüro für Mai einen Rückgang der dortigen Kupferförderung von fast 13% im Vergleich zum Vorjahr, nach bereits ebenfalls enttäuschenden Zahlen für April. 

Produktion in Chile sinkt

Die Andenrepublik ist laut der International Copper Study Group (ICSG) mit einem Viertel der globalen Kupferförderung der mit Abstand größte Anbieter am Weltmarkt. Das knappe Angebot bedingt schon seit längerem negative Verarbeitungsgebühren in Chinas Kupferschmelzen. 

Chiles Kupferkommission Cochilco hatte noch im Frühjahr für dieses Jahr einen leichten Rückgang von nur 2% prognostiziert. Diesem sollte im kommenden Jahr dann eine Erholung um 4% folgen. Aus technischer Sicht bewegt sich der Kupferpreis seit gut einem Jahr in einem intakten Aufwärtstrend und ist bei Kursen zwischen 5,85 und 6,00 US-Dollar je Pfund solide unterstützt.

Fazit: Die aktuelle Konsolidierungsphase beim Kupferpreis bietet mittel- und langfristig orientierten Anlegern erneut eine gute Gelegenheit, sich innerhalb des Aufwärtstrends zu positionieren. Mit einem ungehebelten Kupfer-ETC (Beispiel ISIN: DE 000 PB8 C0P8) können Anleger einfach und kostengünstig von Preissteigerungen des Industriemetalls profitieren.
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