Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2200
Ernteschätzungen aus den USA haben den Mais-Preis nach unten getrieben

Jetzt beim Mais auf die Lauer legen

Die Ernteprognosen sind besser ausgefallen als erwartet. Cpyright: Pixabay
Beim Agrarrohstoff Mais bricht der Preis ein. Die Ernteprognosen fallen optimistischer aus als zuletzt erwartet. Doch Investoren sollten nun eine andere Entwicklung im Blick haben. Wir prognostizieren, wo der Preisverfall sein Ende finden wird.

Der Preis für Mais ist in den vergangenen Tagen regelrecht eingebrochen. Handelte der richtungsweisende Future-Kontrakt auf Mais an der Warenterminbörse in Chicago vor rund einer Woche in der Spitze noch bei rund 410 US-Cent je Scheffel, sackten die Notierungen zur Wochenmitte bis etwa 360 US-Cent je Scheffel ab. Damit ging es für den Preis des Agrarrohstoffs binnen weniger Handelstage um mehr als 12% gen Süden.

Hintergrund des kräftigen Preisrutsches waren die jüngsten Meldungen des US-Landwirtschaftsministeriums. Die USDA äußerte sich zu den Anbauflächen und zur Ernteprognose. Zwar hat die USDA wie erwartet die Angabe zur US-Maisanbaufläche 2019/20 gesenkt. Jedoch nur sehr moderat.

Die Erwartungen sind nicht eingetroffen

Am Markt war hingegen eine Reduktion um fast 5% erwartet worden. Auch die Prognose zu den erwarteten Ernteerträgen fiel höher aus als am Markt antizipiert. Nachdem sich in den letzten Wochen die Pflanzenbewertungen verschlechtert hatten, setzten die meisten Marktbeobachter nun auf eine Absenkung der Ernteprognosen. Tatsächlich hat die USDA aber eine marginale Anhebung vorgenommen.

Gemeinsam mit der Rekordernte in der Ukraine dürfte die weltweite Maisproduktion somit steigen. Gleichzeitig dürfte die Nachfrage, nicht zuletzt wegen der Handelsstreitigkeiten mit China, leicht sinken. Das globale Maisdefizit schätzt die Behörde auf nur noch 21 Mio t. 30 Mio. t waren es bisher. Diese Zahlen liegen deutlich niedriger als die Schätzungen des Internationalen Getreiderats IGC, der Ende Juli seine Defizitprognose von rund 50 Mio. t erneut bestätigt hatte.

Fazit: Somit nähert sich der Maispreis erneut dem technisch bedeutsamen und langfristigem Unterstützungsniveau um 350 US-Cent je Scheffel an. Spätestens hier dürfte die heftige Abwärtsbewegung zunächst einmal gestoppt werden.

Empfehlung: Mittelfristig orientierte Investoren legen sich hier mit Kauforders auf die Lauer. Das entsprechende Mais-ETC hat die ISIN: DE 000 A0K RJV 8.

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 10: Performance, Gewinner und Verlierer

Fondsmanager im Projekt 8 geraten unter Druck

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 10 zeigt sich im Performance‑Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) ein klares Bild: Die Benchmark behauptet sich mit einem moderaten Verlust, während viele aktiv gemanagte Depots deutlich stärker zurückfallen. Handelsaktivitäten fanden nicht statt – alle Ergebnisse stammen aus der reinen Marktentwicklung, defensive Strategien erzielen in dieser Woche klare Vorteile.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Gewinner, Verlierer und Handelsstrategien

Ruhe im Markt, Risiko im Handel: Projekt 7 im Wochenfokus

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 10 bleiben die meisten Private‑Banking‑Depots von Projekt 7 passiv – und profitieren davon. Drei aktive Häuser handeln im großen Stil, geraten aber kräftig ins Hintertreffen. Die Benchmark schlägt sämtliche Händler. Die Woche offenbart, wie stark sich Risiko und Rendite in ruhigen Marktphasen entkoppeln können.
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 10: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Benchmark wackelt – und einige Vermögensverwalter nutzen die Chance

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 10 zeigt sich ein ungewöhnlich klares Bild: Während die Benchmark leicht an Wert verliert, gelingt es nur wenigen Vermögensverwaltern, die Woche positiv oder stabil abzuschließen. Einige nutzen die Marktruhe geschickt, andere rutschen kraftvoll ab – trotz fehlender Handelsaktivität. Für Anleger liefert die Woche wertvolle Hinweise auf Risikomanagement und Positionierung.
Zum Seitenanfang