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Der Preis des Nahrungsmittels könnte noch einmal kräftig fallen

Mais am Boden

Der Maispreis ist bereits auf das Niveau vom Jahresanfang zurückgekommen. Zwar fällt in Südamerika und Europa die Ernte wohl schlecht aus. Dennoch gibt es Gründe, warum der Preis für den Rohstoff noch tiefer fallen könnte.

Die Bodenbildung bei Mais (Corn) ist gescheitert. Ende Mai kletterten die Notierungen an der Warenterminbörse in Chicago (Chicago Board of Trade) erstmals seit zwei Jahren wieder über die Marke von 400 US-Cent je Scheffel. Doch der Mais-Preis geriet seit Anfang Juni wieder kräftig unter Druck. Anlass war der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China und die Einführung von Strafzöllen auf Agrarprodukte wie beispielsweise Sojabohnen.

Aktuell notiert Mais mit ca. 360 US-Cent je Scheffel in etwa wieder auf dem Niveau von Jahresbeginn. Der Grund für den jüngsten Preisrückgang liegt in einer höheren US-Ernteprognose begründet. Im größten Mais-Anbaugebiet der USA, dem Bundesstaat Iowa, ermittelten die Ernteschätzer der Pro Farmer Crop Tour eine rekordverdächtige Ernte in diesem Jahr. Stichproben lassen auf einen Flächenertrag von 188,2 Scheffel je Morgen schließen. Das sind gut 8 Scheffel mehr als vor einem Jahr.

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