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Nachfrage treibt die Produktion

Steigende Preise bei Sojabohnen

Anleger schauen auf die steigenden Sojapreise. Vieles spricht dafür, dass der Trend anhalten wird, nicht zuletzt, weil Ernteeinbußen die Produktion empfindlich getroffen haben.

Seit August 2017 klettert der Sojabohnenpreis. Während der letzten 5 Jahre hatte sich der Preis für Sojabohnen von rund 1.800 auf knapp unter 900 USD je 5.000 bushel im Jahr 2016 mehr als halbiert. Nun zeichnet sich zwischen 900 und 1.000 UDS je 5.000 bushel langsam eine Bodenbildung ab. Die Marke von 1.000 Dollar deckelt den Preis des Agrarrohstoffs jedoch (noch).

Doch diese Marke könnte in Kürze übersprungen werden. Wegen des heißen und trockenen Wetters hat das argentinische Landwirtschaftsministerium Anfang dieser Woche die Flächenschätzungen für Sojabohnen und Mais nach unten revidiert. Die Agrarbehörde reduzierte die Flächenschätzungen für Sojabohnen auf 16,75 Mio. Hektar (zuvor 16,8 Mio.) und für Mais auf 8,7 Mio. ha (zuvor 8,8 Mio.). Die Trockenheit in Argentinien könnte zudem für Ernteeinbußen sorgen, führte das Ministerium in seinem Bericht weiter aus.

Ernteeinbußen treiben den Preis an

Argentinien ist nach den USA und Brasilien das wichtigste Land für die Sojaproduktion weltweit. Diese drei Länder zusammen produzieren rund 82% des weltweiten Angebots an Sojabohnen. Zwar sind die globalen Lager weiterhin gut gefüllt, doch Ernteeinbußen beim drittgrößten Sojaproduzenten weltweit dürften nicht spurlos am Preis vorübergehen.

Mitte Februar beginnt für die Sojabohne die bullishste Phase des Jahres. Also die Phase mit dem größten prozentualen Kursanstieg im Jahresverlauf. Die Chancen stehen gut, dass der Preis für Sojabohnen die Bodenbildung abschließt und die Marke von 1.000 USD je 5.000 Bushel hinter sich lässt.

Fazit: Anleger können mit dem Open End Rohstoff Zertifikat der Raiffeisen Central Bank auf den Sojabohnen Future (AT 000 0A0 5VQ 6) auf diese Entwicklung setzen. Der Soja-Tracker hat keine Laufzeitbegrenzung.

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