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Preisanstieg im Zuge des Zollstreits

Verwehrt China US-Firmen den Zugang zu Seltene Erden?

Die Preise für seltene Erden sind angezogen. Unübersehbar geht das einher mit dem Zollstreit zwischen USA und China. Denn China hat ein Druckmittel in der Hand.

Die Preise für Seltene Erden ziehen an. Unübersehbar geht dies einher mit der der jüngsten Verschärfung im Handelsstreit zwischen den USA und China (Androhung höherer Strafzölle, Boykott chinesischer Firmen, Huawei etc.). Die speziellen und selten vorkommenden Metalle könnten sich im Handelskonflikt der beiden Wirtschaftsgroßmächte als schlagkräftige Waffe der Chinesen gegenüber den USA erweisen – so die aktuelle Spekulation an den Märkten. Denn die größten bekannten Vorkommen dieser Elemente liegen in China, genauer gesagt in der Inneren Mongolei, die als autonomes Gebiet zur Volksrepublik gehört. Hier werden bis zu 97% der Seltenen Erden gefördert.

Ein Exportverbot der Metalle in Richtung USA dürfte weitreichende Folgen haben. Es könnte von der Zentralregierung als Druckmittel im Zollstreit eingesetzt werden. Denn US-Hightech-Firmen würde eine solche Einfuhrbeschränkung extrem hart treffen. Ohne Seltene Erden würde es weder Smartphones noch Elektro-Autos oder andere technische Geräte geben. Bis die USA selbst eine entsprechende Förderindustrie etabliert haben, dürfte es Jahre brauchen. Zwar gibt es auch in anderen Regionen der Welt die besonderen Metalle. Doch aufgrund laxer Abbauvorschriften und geringer Arbeitskosten stellt derzeit China rund 80% der weltweiten Produktion. Wie wichtig die Seltenen Erden für die US-Wirtschaft sind, zeigt unter anderem, dass die Metalle von der Liste künftiger Zölle für chinesische Importe ausgenommen sind.

Für Anleger ist es gar nicht so einfach, auf den langfristigen Preisanstieg bei Seltenen Erden zu setzen. Die Metalle werden nicht börsengehandelt. Entsprechende Zertifikate oder ETCs gibt es nicht. Über einen Umweg ist ein Investment dennoch möglich. Das Wikifolio „Antizyklisch Seltene Erden" des Düsseldorfer Börsenmaklers Lang & Schwarz investiert in einen Aktienkorb von Unternehmen, die Seltene Erden fördern.

Fazit: Das spannende Anlagethema „Seltene Erden" lässt sich für Investoren nur über Umwege spielen.

Empfehlung: Mit dem LUS Wikifolio „Antizyklisch Seltene Erden" (ISIN: DE 000 LS9 KT8 3) können Anleger ihr Portfolio um diese spezielle Assetklasse diversifizieren.

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