Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
355
Internationaler Preiswettbewerb

Eurozone: Gut aufgestellt

Die Eurozone ist im internationalen Preiswettbewerb gut aufgestellt. Doch innerhalb Europas gibt es dennoch erhebliche Unterschiede.
Die Eurozone hat im Vergleich mit dem Yen- und Dollarraum leichte Handelsvorteile. Die großen Konkurrenten müssen mit rund 12% höheren Preisen kalkulieren. Innerhalb der Eurozone ist Deutschland annähernd neutral positioniert. Das Preisniveau liegt knapp 4% über dem EU-Durchschnitt. Damit liegt Deutschland abgesehen von Polen und Tschechien leicht unter dem Niveau der unmittelbar angrenzenden Nachbarn. Die größten Abweichungen vom EU-Durchschnitt finden sich in Dänemark (fast 40% darüber) und Bulgarien (rund 52% darunter). Die mit Schuldenproblemen kämpfenden Südstaaten liegen klar unter dem EU-Durchschnitt. In dieser Hinsicht weisen sie also keine hausgemachten Wettbewerbsnachteile mehr auf. Die baltischen Staaten untermauern mit etwa 70% des EU-Niveaus ihre starke Position. Noch günstiger ist es in Südosteuropa, namentlich Bulgarien und Rumänien, wo nur etwa die Hälfte des EU-Niveaus erreicht wird.

Fazit: Die Eurozone und speziell Deutschland sind von den Preisen her im internationalen Vergleich gut aufgestellt.

Meist gelesene Artikel
  • Produktcheck

Comgest Growth Greater China

Vor zwei Jahren galt China als größtes Risiko für die Weltwirtschaft. Die Börse ist wieder in einen moderat steigenden Aufwärtstrend gewechselt. Einer der besten China-Fonds ist der Growth Greater China des französischen Vermögensverwalters Comgest.
  • Wenn der Sonne über die Wald scheint

Entschuldigung, wir schreiben politisch nicht korrekt

Ralf Vielhaber, Chefredakteur FUCHSBRIEFE
Wie schreibt man einen politisch korrekten Fuchsbrief, ohne seine LeserInnen zu verletzen. Und 58 weitere Geschlechter noch dazu. Fuchsbriefe-Chefredakteur Ralf Vielhaber hat sich mit seinem Team dazu Gedanken gemacht. Und sie kommen zu einem überraschenden Ergebnis.
  • Gerichte begrenzen Spielräume zusätzlich

Die Macht der Kammern schwindet

Die Macht der Kammern schwächelt. Waren sie bislang unangefochten Sprecher der Wirtschaft, müssen sie jetzt kämpfen. Rechnungshöfe, Gerichte und mangelndes Interesse die Unternehmen machen ihnen schwer zu schaffen.
Neueste Artikel
  • Bis Mitte Februar muss Lohnnachweis an die Unfallversicherung übermittelt werden

Letztmalig doppelgleisig

Wir die Lohnsumme nicht bis zum 12.02.2018 and die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung übermittelt, so wird sie geschätzt. Letzmalig kann der Nachweis in Papier- oder Fax-Verfahren eingereicht werden.
  • Viele Seiteneinsteiger im tschechischen Kabinett

Neulinge in der Überzahl

Die tschechische Minderheitsregierung hat viele neue Seiteneinsteiger. Der neue Ministerpräsident Andrej Babiš berät sich in Brüssel mit den Chefs der Wisegradstaaten über die Flüchtlingsfrage.
  • Knapper Sieg für Kretschmer

Dresden: Etliche Abweichler

Bei der Wahl des neuen Ministerpräsidenten in Sachsen konnte sich Michael Kretschmer knapp durchsetzten und ist somit jüngester Ministerpräsident eines Bundeslandes.
Zum Seitenanfang