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Internationaler Preiswettbewerb

Eurozone: Gut aufgestellt

Die Eurozone ist im internationalen Preiswettbewerb gut aufgestellt. Doch innerhalb Europas gibt es dennoch erhebliche Unterschiede.
Die Eurozone hat im Vergleich mit dem Yen- und Dollarraum leichte Handelsvorteile. Die großen Konkurrenten müssen mit rund 12% höheren Preisen kalkulieren. Innerhalb der Eurozone ist Deutschland annähernd neutral positioniert. Das Preisniveau liegt knapp 4% über dem EU-Durchschnitt. Damit liegt Deutschland abgesehen von Polen und Tschechien leicht unter dem Niveau der unmittelbar angrenzenden Nachbarn. Die größten Abweichungen vom EU-Durchschnitt finden sich in Dänemark (fast 40% darüber) und Bulgarien (rund 52% darunter). Die mit Schuldenproblemen kämpfenden Südstaaten liegen klar unter dem EU-Durchschnitt. In dieser Hinsicht weisen sie also keine hausgemachten Wettbewerbsnachteile mehr auf. Die baltischen Staaten untermauern mit etwa 70% des EU-Niveaus ihre starke Position. Noch günstiger ist es in Südosteuropa, namentlich Bulgarien und Rumänien, wo nur etwa die Hälfte des EU-Niveaus erreicht wird.

Fazit: Die Eurozone und speziell Deutschland sind von den Preisen her im internationalen Vergleich gut aufgestellt.

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