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Euro mit Schwächeanfall

Auf die Mütze

Manche sind schwach, andere noch schwächer und die zuvor Schwachen plötzlich stark. Die Favoriten auf den Währungsmärkten wechseln schnell. In der vergangenen Woche ist es so mal wieder zu einer ungewöhnlichen Situation gekommen.
Auf dem Währungsmarkt herrscht eine ungewöhnliche Situation. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher kurzfristiger Trends, die die diversen Währungen zum Euro entwickelt haben. Am Montag gab's für den Euro "auf die Mütze". Die Schwäche zeigt sich insbesondere gegenüber dem US-Dollar und dem Yen. Franken, Zloty und Australischer Dollar haben selbst einen Schwächeanfall und tendieren zum Euro nach unten. Kanadischer Dollar und Pfund halten sich. Auf Wochensicht sollte sich die Situation wieder beruhigen.


USD: Zu Wochenbeginn setzte der Trendwechsel bei EUR|USD ein. Bei 1,16 sollte die Abwärtsbewegung stoppen. Wir erwarten eine Gegenbewegung.
Kaufen. 1,16 – 1,18
Aktuell: 1,1667

JPY: Der Yen drückt auf den unteren Rand der Bandbreite – und wird ihn durchbrechen. Daher verkaufen wir EUR|JPY auf Wochensicht.
Verkaufen. 121 – 124
Aktuell: 123,0

GPB: Das Pfund profitiert etwas von der Euroschwäche. Die eigenen politischen Belastungen (Brexit) dämpfen. Zum Euro entsteht eine sanfte Aufwärtstendenz.
Verkaufen. 0,90 – 0,92
Aktuell: 0,9151

CHF: Seit gestern herrscht Druck auf den Franken. Bei 1,085 ist jedoch ein starker Halt.
Halten. 1,07 – 1,09
Aktuell: 1,0814

PLZ: Der Zloty ist abgeschmiert. Auch hier kam die Wende am Montag. Bis 4,59 kann die Bewegung noch gehen; dann sehen wir eine Gegenbewegung.
Verkaufen. 4,46 – 4,59
Aktuell: 4,5512

CAD: Der Loonie bleibt in seiner etablierten Seitwärtsbewegung.
Halten. 1,54 – 1,59
Aktuell: 1,5572

AUD: Die Aussi ist noch schwächer als der Euro. Bis 1,68 könnte es mit EUR|AUD auf Wochensicht noch gehen, dann steht eine technische Gegenbewegung an.
Halten. 1,62 – 1,68
Aktuell: 1,6522
Fazit: Gerade vor dem Hintergrund des zuletzt erneut positiven ifo-Geschäftsklimas für Deutschland, rechnen wir nicht mit einer andauernden Euroschwäche.
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