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Wechselkursprognosen für wichtige Handelswährungen vom 8. bis 15. Mai 2020

Auf schwankendem Boden

Langsam verdauen die Devisenmärkte die diversen Schocks aus der Realwirtschaft. An den Wechselkursen zeigt sich, dass alle Währungsräume von der krise betroffen sind.

Während in der Realwirtschaft kein Stein auf dem anderen bleibt, geben sich die Devisenmärkte relativ konstant. Die Ranges haben sich nur im üblichen Rahmen verändert. Das zeigt, dass alle großen Volkswirtschaften weltweit vom Konjunktureinbruch betroffen sind. Darüber gleicht sich im Wechselkursgeschehen wieder vieles aus.

In der kommenden Woche stehen vor allem für UK (BIP im 1. Quartal, Industrieproduktion, Dienstleistungen) und die Schweiz (Industrieproduktion, Einzelhandel, Arbeitslosenquote) wichtige Daten an.



USD: Bei 1,08 ist bis auf Weiteres ein Boden für EUR|USD. Wir erwarten eine neuen Durchbruchsversuch. Aber er wird noch nicht gelingen.
Halten. 1,08 – 1,10
Aktuell: 1,0842

JPY: Der Yen bleibt stark und drückt auf den Boden bei 115. Knapp unter 114 ist eine markante Haltelinie, die er auf Wochensicht noch nicht durchbricht.
Halten. 114 – 117
Aktuell: 115,41

GPB: Es etabliert sich für EUR|GBP eine enger werdende Range. Der Boden bei 0,86 ist fest.
Halten. 0,86 – 0,88
Aktuell: 0,8748

CHF: Die Bandbreite für EUR|CHF ist sehr stabil und wird auf Wochensicht halten.
Halten. 1,05 – 1,06
Aktuell: 1,0544

PLZ: Die Ausschläge beim Zloty gehen zurück. 4,55
Halten. 4,53 – 4,58
Aktuell: 4,5531

CAD: Wir rechnen nach Erreichen von 1,50 mit einer technischen Reaktion und einem kurzen Anstieg von EUR|CAD.
Kaufen. 1,50 – 1,54
Aktuell: 1,5120

AUD: Der Aussi hat bei 1,66 eine kritische Schwelle erreicht.
Verkaufen. 1,60 – 1,70
Aktuell: 1,6594
Fazit: Für den Euro ist die Tendenz derzeit uneinheitlich. Im Gesamtbild wirkt er jedoch schwach.
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