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China muss Abwertungseffekt verkraften

Chinas Wirtschaftsdaten überraschen negativ

In China häufen sich die Anzeichen für eine schwächer werdende Konjunkturdynamik. Copyright: Pixabay
Chinas Einfluss auf das Weltwährungsgeschehen wächst – auch wenn der Renminbi noch nicht frei handelbar ist. Die jüngsten Daten aus dem Reich der Mitte fielen schwach aus. Doch darin steckt ein Effekt, der die Zahlen relativiert.

Die jüngsten Daten aus China überraschen negativ. Die Industrieproduktion wuchs mit 5,4% zum Vorjahr so schwach wie seit 2015 nicht mehr. Noch stärker waren die Rückgänge in der Handelsbilanz. Deren Überschuss sank von 32,7 Mrd. auf 13,8 Mrd. Dollar. Die Exporte fielen demnach um 2,7% im Jahresvergleich, während die Importe um 4% zulegten.

Diese Werte enthalten allerdings einen beträchtlichen Abwertungseffekt. Denn sie sind auf Dollarbasis berechnet (USD|CNY 6,91). In Yuan gerechnet legten die Exporte um allerdings auch nicht eindrucksvolle 3,1% zu. Auffällig: Die Exportrückgänge sind gegenüber allen Handelspartnern, vor allem Japan und der Eurozone, erkennbar. Demgegenüber war die Abschwächung im Einzelhandel mit einem Zuwachs um 7,2% nach 8,7% im Vormonat nicht so ausgeprägt. Das deutet auf eine robuste Binnennachfrage hin.

Fazit: Der Yuan bleibt schwach. China wird aber weiter Impulse für die Handelspartner auch in der Eurozone liefern. Der Einfluss Chinas und der chinesischen Währung auf das Weltwährungssystem wachsen insgesamt.

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