Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1564
Rasanter Abschwung in der Eurozone

Der Euro hält sich überraschend gut

Die Eurozone wird konjunkturell schockgefrostet. Wachstumsprognosen, insbesondere für Deutschland, werden halbiert. Dennoch hält sich der Euro-Kurs. Die Gründe liegen bei den Konkurrenzwährungen selbst.

Dass die Konjunktur der Eurozone abkühlt, ist keine Überraschung. Aber das Tempo des Abstiegs überrascht dann schon – vor allem in Deutschland. Die Industrieproduktion war den dritten Monat in Folge rückläufig. Sie liegt jetzt 4% unter dem Vorjahresniveau. Das kommt recht deutlich vom Export her. Das Konsumklima hat sich sogar noch einmal verbessert. Der Konsum liefert positive Beiträge.

Deutschland dämpft jetzt im gleichen Maße die Eurozone, wie es zuvor als Konjunkturmotor fungierte. Hier macht sich natürlich die schwächere Nachfrage Chinas und der durch den Handelskonflikt gebremste Welthandel bemerkbar. Die stärker auf die Binnennachfrage ausgerichteten Nachbarn tun sich jetzt etwas leichter, ohne indes die Abkühlung verhindern zu können. Der Einkaufsmanager-Index für die verarbeitende Industrie ist erstmals seit sechs Jahren unter 50 Punkte gerutscht (49,7). Die Eurozone insgesamt kann sich mit 50,5 Punkten gerade noch über der Kontraktionslinie halten.

Damit sind auch alle Zinsfantasien für den Euro für die absehbare Zukunft vom Tisch. Zumal sich auch der Inflationstrend schon wieder abschwächt. Der Euro hält sich dennoch tapfer. Denn auch die anderen Währungen – vor allem der US-Dollar – zeigen ähnliche Schwächen.

Fazit: An unserer Einschätzung des Euro ändert sich nichts. Rendite mit Festverzinslichen kann nur über höheres Risiko erzielt werden.

Empfehlung: Euro-Anleihen unter Baa/BBB oder in fremder Währung.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 50 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Wer überzeugt bei Wertentwicklung, Risiko und Handelsaktivität?

Erstellt mit Canva
In KW 50 zeigen die FUCHS Performance‑Projekte ein klares Muster: Die Benchmarks der Projekte 5 (ID 488), 7 (ID 605), 8 (ID 609) und 9 (ID 712) setzen unterschiedliche Akzente. Projekt 5 bleibt defensiv und nahezu stabil, Projekt 7 verliert deutlich und öffnet Raum für aktive Outperformance, Projekt 8 verzeichnet den stärksten Drawdown‑Sprung, Projekt 9 handelt sichtbar mit hohem Volumen. Diese Woche trennt Stabilität und Dynamik scharf.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 50: Rendite, Risiko und Handel

Starke Woche für Projekt 9: Mehrheit schlägt die Benchmark – nur eine Bank schwächelt

Erstellt mit Canva
In KW 50 legt die Mehrheit der Banken in Projekt 9 (Stiftungsportfolio) eine bessere Wochenbilanz als das Benchmarkdepot (ID 712) hin. Während die Benchmark beim Drawdown klar verliert, verbuchen mehrere Teilnehmer Vermögenszuwächse. Zudem wird aktiv gehandelt: Besonders Weberbank, BW‑Bank und Deka Vermögensmanagement bewegen große Volumina.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 50: Performance, Gewinner und Verlierer

So schlugen sich Banken im Performance‑Projekt 8 in KW 50

Erstellt mit Canva
In KW 50 steigt der maximale Drawdown des Benchmarkdepots von 0,27 Prozent auf 1,28 Prozent. Trotz des Rückschlags bleibt der Benchmark das Referenzdepot für Risikokontrolle. Beim Vermögen ergibt sich ein Wochenminus von 10.171,38 €. Handelsaktivitäten gab es keine. Alle Bewegungen resultieren aus Marktpreisen.
Zum Seitenanfang