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Schlechte Wirtschaftsdaten belasten die Einheitswährung

Der Euro im Sinkflug

Obwohl eine – "überraschend, wie es heißt – wiederanziehende Infaltionsrate die Aussichten auf eine baldige Zinssenkung der EZB dämpft, hilft das dem Euro derzeit wenig. Dafür schlagen andere Nachrichten umso heftiger auf die Gemeinschaftswährung durch.
Die Stagnation bzw. Rezession hält die deutsche Wirtschaft fest in ihren Klauen gefangen. Das BIP ist auch im 2. Quartal des Jahres 2024 leicht zurückgegangen. Die Impulse von außen  für die exportorientierte deutsche Wirtschaft bleiben ebenfalls aus. Vor allem China schwächelt. Das hat Folgen: Zu den allermeisten Referenzwährungen verliert der Euro an Boden. Eine aber sieht ähnlich schlecht aus. Die Währungspaar im Einzelnen:


USD: Miese Wirtschaftsdaten aus Deutschland drücken den Euro abwärts.
Verkaufen. 1,07 - 1,09
Aktuell: 1,0796

CHF: Der Schwächeanfall des Euro lässt auch den Frankenkurs steigen.
Verkaufen. 0,935 – 0,95
Aktuell: 0,942

GPB: Das Pfund profitiert nicht von der Euroschwäche, denn die Bank of England senkt den Leitzins um 25 BP auf 5,0%.
Halten. 0,84 – 0,85
Aktuell: 0,8485

JPY: Der Yen profitiert von der ZInserhöhung der BoJ. Für die nächste Woche erwarten wir erhöhte Volatilität.
Verkaufen. 155 – 165
Aktuell: 161,2

CNY: Der Renminbi schließt sich dem Aufwertungszug zum Euro an.
Verkaufen. 7,75 – 7,90
Aktuell: 7,79

NOK: Die Atempause für die NOK ist da, mitverursacht durch die Schwäche des Euro.
Verkaufen. 11,65 – 11,80
Aktuell: 11,81

AUD: Der Aussi berappelt sich ebenfalls. Er dürfte sein augenblickliches Potential aber schon weitgehend ausgereizt haben.
Verkaufen. 1,64 – 1,67
Aktuell: 1,658
Fazit: Der Euro hat derzeit wenig Luft nach oben.
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