Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
468
Eurozone ohne Risiken

Der freundliche Euro

In der Eurozone sind keine großen Risiken für die Konjunktur erkennbar.

In der Eurozone sind keine großen Risiken für die Konjunktur erkennbar. Es geht weiter aufwärts. Die Industrieproduktion legte zuletzt ebenso zu – um 3,2% – wie die Umsätze der Einzelhändler (+2,6%; alle Daten jeweils zum Vorjahr). Beides liegt im Rahmen der Erwartungen. Der für die Eurozone – namentlich Deutschland – wichtige Außenhandel liefert ebenfalls weitere Zuwächse: Die Exporte nahmen um 6,1%, die Importe um 8,2% zu. Entsprechend gut sind auch die Stimmungsindikatoren sowohl für die Einzelstaaten wie für Euroland insgesamt.
Auch die Einkaufsmanager-Indizes deuten weiter auf Expansion. Sie lagen zuletzt durchgängig über 55 Punkten. Das ist eindeutig im Expansionsbereich und zudem auch jeweils etwa einen vollen Punkt über den Erwartungen. Bemerkenswert ist zudem, dass zuletzt Frankreich und Italien mit positiven Überraschungen hervorstachen. Dort läuft es noch ein bisschen besser als in Deutschland und Spanien. Allerdings unterstreicht nicht zuletzt die aktuelle Prognose der Forschungsinstitute für Deutschland mit dem nach oben revidierten Wachstum, dass sich die hiesige Wirtschaft bis auf Weiteres keine Sorgen zu machen braucht.
Selbst die Inflationsrate hat sich mittlerweile mit 1,5% nicht allzu weit vom Ziel (2%) entfernt etabliert. Die Kernrate ohne Energie und Lebensmittel beträgt 1,2%. Auch hier droht kein großer Schaden mehr. Von daher dürfte lediglich der unzeitige Auftrieb des Euro die EZB vorerst daran hindern, das Ankaufprogramm weiter zu verringern. Aber auch in diesem Punkt dürfte um die Jahreswende eine Neuorientierung stattfinden. Einen direkten Zinsschritt halten wir frühestens im letzten Quartal 2018 für wahrscheinlich.

Fazit: Der Euro dürfte derzeit seine ganze Stärke ausspielen. Wir erwarten eine Korrektur nach unten.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Industriemetall Palladium

Unter Schock

Die Rohstoffmärkte sind bis auf wenige Ausnahmen (Gold) kräftig vom Corona-Fieber geschüttelt. Dau gehört auch Palladium, das vor allem an der Autoindustrie hängt. Eine bis vor Kurzem noch undenkbare Situation steht bevor.
  • Fuchs plus
  • Unternehmen mit langem Silberhebel

First Majestic Silver hat den Silber-Turbo

Silber-Aktien gibt es einige. Aber First Majestic ist das Unternehmen, das einen der größten Silberpreis-Hebel hat - und einen cleveren CEO.
  • Fuchs plus
  • Produktcheck: Triodos Impact Mixed Fund

Einfluss geltend machen, die Welt verbessern und Rendite machen

Per Fonds in Nachhaltigkeit investieren. Copyright: Pixabay
Impact Investing ist ein Spezialsegment des nachhaltigen Investierens. Triodos hat eine ganze Fondsfamilie, die sich sehr erfolgreich diesem Ansatz verschrieben hat. Wir stellen Ihnen die Fonds vor.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Peking setzt Canberra massiv unter Druck

Aussi im Bann des Streits mit dem wichtigsten Kunden

Australien hatte innerhalb der Weltgesundheitsorganisation eine Untersuchung des Corona-Ausbruchs im chinesischen Wuhan gefordert. Daraus ist ein Konflikt mit China entstanden. China ist der wichtigste Abnehmer der australischen Rohstoff-Exporte.
  • Fuchs plus
  • Dauerbrenner chinesisch-amerikanischer Konflikt

Es geht um mehr als Handelspraktiken

Die Spannungen zwischen den USA und China steigen. Das verunsichert die Finanzmärkte. Die zu Jahresbeginn erzielte vorläufige Einigung verflüchtigt sich bereits.
  • Fuchs plus
  • Ernte-Erwartungen zurückgeschraubt

Kakao schmeckt wieder

Der Grundstoff für Schokolade ist sowohl "nice to have" und gleichzeitig ein "must have", wie der Neudeutsche so sagt. Gehen hier die Ernten zurück, macht sich das schnell beim Preis bemerkbar. So auch diesmal…
Zum Seitenanfang