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Der Schub lässt nach

Der starke Schub für Japans Wirtschaft durch die extrem expansive Politik der Regierung von Shinzo Abe lässt nach.
Der starke Schub für Japans Wirtschaft durch die extrem expansive Politik der Regierung von Shinzo Abe lässt nach. Das Wachstum schwächte sich zum Jahresende fühlbar ab. Der annualisierte Zuwachs belief sich im 4. Quartal auf 0,7%. Der Vergleich über das volle Jahr ergab noch 2,7%. Dennoch wächst die Wirtschaft. Die neuen Zahlen etwa zur Industrieproduktion deuten auf, wenn auch flaches, Wachstum. Offene Flanke bleibt die Außenwirtschaft. Japan verbuchte per Februar das 20. monatliche Defizit in Folge. Dafür sind vor allem die verteuerten Einfuhren verantwortlich. Zudem weisen die Preisdaten wieder abwärts. Zwar wiesen die japanischen Statistiker zuletzt eine Inflation auf Konsumentenebene übers Jahr gesehen von 1,4% (nach 1,6%) aus. Der Monatswert ist aber mit -0,2% (nach +0,1%) wieder in den negativen Bereich gefallen. Die Geldpolitik wird stark expansiv bleiben. Höhere Zinsen sind ausgeschlossen – um den anziehenden Export nicht zu gefährden.

Fazit: Die japanischen Währungshüter werden einen stärkeren Yen kaum zulassen.

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