Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1674
Tankan-Bericht sieht Abschwung voraus

Der Yen bleibt unbeeindruckt von der Wachstumsschwäche

Japans Wirtschaft steckt im Abschwung. Davon gibt der jüngste Notenbankbericht Tankan beredt Zeugnis. Doch den Yen ficht das nicht an. Und das hat pikante Ursachen.

Der aktuelle Tankan unterstreicht den Abschwung in Japan. Der Gesamtindex für die verarbeitende Industrie ist von 3 auf -1 in den negativen Bereich gefallen. Dabei ist die Schwäche umso ausgeprägter, je kleiner die Unternehmen sind. Es macht sich bemerkbar, dass mit den USA, der Eurozone und China die drei wichtigsten Exportmärkte weniger japanische Waren abnehmen. Die Exporte gingen um 8,2% und die Importe sogar um volle 12% gegenüber dem Vorjahr zurück.

Der schwache Ausblick für Japans Industrie wird vom Einkaufsmanager-Index bestätigt. Dieser sackte mit dem Rückgang von 49,3 auf 48,9 Punkte tiefer in den Kontraktionsbereich. Es ist der 5. Rückgang in Folge. Außerhalb der Industrie war bislang eine bessere Verfassung auszumachen. Das aber steht jetzt in Frage. Die seit Jahren immer wieder verschobene Erhöhung der Umsatzsteuer wurde realisiert (von 8% auf 10%). Das wird die private Nachfrage zusätzlich dämpfen.

Fazit: Das alles dürfte die Yen-Stärke aber kaum stoppen. Japans Währungshüter haben alle Instrumente ausgereizt; sie können nicht mehr lockern – was den Yen kurzfristig attraktiv, weil risikoarm erscheinen lässt.

Empfehlung: Bei entsprechender Risikoneigung sind entsprechende Optionsscheine (siehe die letzten FD-Ausgaben) interessant.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 15 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Vier Performance‑Projekte, ein Befund: Struktur schlägt Aktion

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Performance‑Projekte, vier völlig unterschiedliche Anlegerwelten – und doch eine klare, datenbasierte Botschaft. Kalenderwoche 16 zeigt eindrucksvoll, dass Rendite nicht aus Bewegung entsteht, sondern aus Struktur. Während in einzelnen Projekten aktiv umgeschichtet wird und hohe Volumina fließen, bleiben andere Portfolios vollkommen ruhig – und erzielen dennoch bessere Ergebnisse. Die Zahlen aus Projekt 5, 7, 8 und 9 entlarven, was Vermögensverwaltung heute wirklich erfolgreich macht.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 16: Rendite, Risiko und Handel

Liechtensteinische Landesbank, DGK & Co. und DRH: Diese Häuser schlagen die Benchmark in Projekt 9

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 9 (Stiftungsportfolio) zeigt in Kalenderwoche 16 ein selten klares Kräfteverhältnis. Während einige Portfolios mit hoher Umschichtungsfrequenz agieren, bleiben andere ruhig – und erzielen dennoch bessere Ergebnisse. Mehrere Vermögensverwalter übertreffen das Benchmarkdepot deutlich, ohne einen einzigen Trade auszuführen. Wer wissen will, warum Struktur derzeit mehr zählt als Aktion und welche Portfolios Risiko und Ertrag in Einklang bringen, findet hier die Antworten.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 16: Performance, Gewinner und Verlierer

LBBW Schweiz, Zürcher Kantonalbank Österreich und Julius Bär schlagen das Benchmarkdepot

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Kalenderwoche 16 zeigt im Projekt 8 die stille Macht der Allokation. Ohne Umschichtungen, ohne taktische Korrekturen wirken allein Marktbewegung und Portfoliostruktur. Das Benchmarkdepot legt spürbar zu – doch mehrere Banken ziehen vorbei, andere bleiben überraschend zurück. Diese Woche offenbart, welche Fondsstrategien tragen, wo Risiko bezahlt wird und wo Vorsicht zur Renditebremse wird.
Zum Seitenanfang