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Iran-Konflikt, Notenbankpolitik und Handelsstreit belasten die Finanzmärkte

Die Risiken werden unterschätzt

Der Iran-Konflikt bleibt 2020 einer der großen Brandherde. Copyright: Pixabay
Die Börsen feiern den Jahreswechsel naher ihrer Allzeithochs. Sie haben im letzten Jahr eine fulminante Rally hingelegt. Die Stimmung ist gut. Doch gleich zum Jahresbeginn flammen politische Brandherde wieder auf. Und sie haben das Potenzial horrende Schäden anzurichten.

Die Stimmung an den Finanzmärkten ist zum Jahresanfang sehr optimistisch. Die Aktienbörsen in den USA feiern den Jahreswechsel nahe ihrer Allzeithochs. Die konjunkturellen Stimmungsindikatoren bessern sich leicht. Und die Marktteilnehmer rechnen weiter fest mit der Unterstützung der Notenbanken, die die Zinsen weiter niedrig halten und Liqiudität bereitstellen. Gerade erst hat die chinesische Notenbank die Mindesreservesätze noch einmal gesenkt.

Dennoch unterschätzen die Märkte derzeit Risiken in erheblichem Umfang. Die Liquiditätssorgen am US-Geldmarkt bestehen fort, die Fed muss intervenieren. Der IWF warnt, dass die Verschleppung einer Lösung im Zollkonflikt zwischen den USA und China das Welt-BIP mit einem Abschlag von 0,8 Prozentpunkten belasten könnte. Nach einer Lösung mit China könnte es zu einer Verschärfung eines Handelsstreits zwischen den USA und Europa kommen.

Die aktuelle Eskalation zwischen den USA und dem Iran ist gefährlich. Die Amerikaner haben heute Nacht mililtärisch reagiert und einen ranghohen iranischen General getötet. Zudem haben sie ihre Truppen verstärkt und US-Bürger zur Ausreise aus dem Iran aufgerufen.

Fazit: Die Märkte sind zu optimistisch und blenden wesentliche Risiken aus. Die Volatilität wird zunehmen. Gold und der Dollar spiegeln das.

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