Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1577
Zölle verteuern Waren und dämpfen das Wachstum – der US-Dollar leidet mit

Die USA erleben eine ungewollte Steuererhöhung

Mit seinen Zollerhöhungen auf Waren aus China erreicht US-Präsident Donald Trump einige Effekte. Nur nicht unbedingt die, die er angestrebt hatte. Der Dollar leidet mit. Aber auf den internationalen Devisenmärkten gilt: Alles ist relativ ...

Die von Präsident Donald Trump angeheizten Handelskonflikte schlagen auf die USA selbst zurück. Die Zölle müssen zu einem guten Teil von den US-Bürgern bezahlt werden. Faktisch hat Trump damit eine Steuererhöhung durchgesetzt. Zur Rolle des sicheren Hafens gehört auch eine verlässliche Rechtsordnung. Über diese setzt sich Trump immer häufiger hinweg. Das untergräbt das Vertrauen der ausländischen Investoren.

Folge: Den USA geht – salopp formuliert – das Geld aus. Die langfristigen, überwiegend marktmäßigen Kapitalflüsse in die USA betrugen den TICs des Finanzministeriums zufolge im 1. Quartal lediglich 16,3 Mrd. Dollar. Das zu finanzierende US-Leistungsbilanzdefizit liegt aber bei 120-130 Mrd. Dollar/Quartal.

Diese Diskrepanz belastet den Dollar. Das Commerzbank-Research verweist auf die flache, latent inverse Zinsstruktur in den USA. Sie sorgt zusammen mit den hohen Geldmarktzinsen für hohe Kosten der Absicherung von Dollarrisiken. Dem stehen schwache Renditen am Rentenmarkt gegen. Die währungsgesicherte Anleihenrendite ist daher ähnlich schwach wie in der Eurozone.

Fazit: Der Dollar hat wenig Potenzial.

Empfehlung: Auf Papiere der Emerging Markets mit stabiler Leistungsbilanz und Ratings am unteren Rand des Investmentgrades (Baa/BBB) setzen. Hier sind dann auch nach Absicherung der Währung noch positive Renditen erzielbar.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Nachhaltigkeit beim Stiftungsvermögen: Tiefe Einblicke und Diversität in Kooperationen

Von Datenlieferanten bis Beratungsnetzwerke: Wie Vermögensmanager ihre Nachhaltigkeitsstrategien stärken

Kollage Verlag Fuchsbriefe © Bild: envato elements
Um die nachhaltige Kapitalanlage zu stärken, setzen Vermögensmanager auf die Zusammenarbeit mit externen Instituten. Eine Analyse der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz von 25 Organisationen enthüllt nicht nur eine reiche Vielfalt an Kooperationen, sondern auch signifikante Unterschiede in der Integration dieser Partnerschaften in ihre Nachhaltigkeitsstrategien.
  • Fuchs plus
  • Logistik und Nachhaltigkeit

Elektro-LKW bei Österreichischer Post

Die Österreichische Post hat erstmals zwei Elektro-Lkw im Einsatz. Transportiert werden internationale Sendungen. Damit lassen sich rund 117 Tonnen direkte CO2-Emissionen pro Jahr einsparen.
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 42

Geldtipp – Pferdchen trifft Fuchs: Wie Anleger Steuern vermeiden können

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Der Fiskus möchte an den Kapitaleinkünften mitverdienen. Pferdchen und Fuchs analysieren in der 42. Folge des Geldtipp-Podcasts, welche Steuern auf Kapitalerträge anfallen können und was beim Umgang mit den Finanzamt beachtet werden muss.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Kein Geld für ausländische Anleihegläubiger

Evergrande zeigt China-Risiko

Geld und Immobilien © minicase / stock.adobe.com
Investitionen in Immobilien im Ausland können auch negative Folgen mit sich bringen. Das zeigt das Fallbeispiel Evergrande in China. Die internationale Investmentgemeinschaft hatte unter dem Vorzeichen des Immobilienbooms auf das chinesische Unternehmen gehofft – fälschlich, wie sich nun herausstellt.
  • Kurs nimmt Lauf Richtung Allzeithoch

FUCHS-Depot: Wieder auf Kurs

Unsere FUCHS-Strategie scheint sich zu bewähren. Im Wochenvergleich haben wir Gewinne erzielt.
  • Fuchs plus
  • Batterien nur an geeigneten Orten laden

Akkus auf Holzregal geladen: Gewerbemieter muss für Brandfolgen zahlen

Batterien © markus dehlzeit / stock.adobe.com
Lithium-Ionen-Akkus in Räumen aufzuladen, ist heikel. Insbesondere dann, wenn dabei keine Vorkehrungen gegen lauernde Brandgefahr getroffen sind. Das Kammergericht in Berlin musste jetzt entscheiden, ob der Gewerbemieter für sein riskantes Verhalten haften muss.
Zum Seitenanfang