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Schwächelnder Euro in schwachem Umfeld

Die Währungstendenzen für die Woche vom 29. Januar bis 5. Februar 2021

Viel los ist mit dem Euro derzeit nicht. Die Pandemie setzt der Wirtschaft zu und das spürt auch die Einheitswährung der Eurozone. Doch auch die anderen größeren Währungen schwächeln zusammen mit der Wirtschaft.

Der ifo-Geschäftsklimaindex hat dem Euro zugesetzt. Zu beginn der kommenden Woche stehen Einkaufsmanager-Indizes aus der Eurozone und den USA an. Sie werden den Kursverlauf EUR|USD beeinflussen. Zur Mitte der Woche erwarten wir dann den Verbraucherpreisindex aus der Eurozone und Beschäftigungszahlen aus den USA. Am Donnerstag entscheidet die Bank von England über die Leitzinsen und am Freitag vermeldet Australien Enzelhandelsumsätze und die USA den Stand der Beschäftigung.

Vor diesem Hintergrund erwarten wir keine großen Überraschungen im Datenkranz und somit eine verhältnismäßig ruhige Handelswoche, sofern nicht politische Ereignisse "die Ruhe stören".




USD: Der Dollar testet zum Euro die untere Bandbreite bei 1,20. Die dürfte aber auf Wochensicht halten.
Halten. 1,20 – 1,23
Aktuell: 1,2098

JPY: Der Yen bewegt sich auch in der kommenden Woche um 126 herum zum Euro.
Halten. 124 – 128
Aktuell: 126,44

GPB: Die Euroschwäche stärkt das Pfund, das selbst aber keine große Kraft entfaltet. Daher sehen wir das Währungspaar weiter seitwärts laufen.
Halten. 0,88 – 0,90
Aktuell: 0,8828

CHF: Auch der Franken „lebt“ aktuell mehr von der Euroschwäche als von eigener Stärke. Die Bandbreite hält.
Halten. 1,07 – 1,09
Aktuell: 1,0764

PLZ: Der Zloty fühlt sich in seiner Bandbreite zum Euro wohl. Deutliche Veränderungen erwarten wir in der kommenden Woche nicht.
Halten. 4,50 – 4,60
Aktuell: 4,5412

CAD: Der Loonie scheint die Bandbreite auskosten zu wollen. Bis 1,57 könnte es gehen, dann dürfte der CAD eine Kehrtwende machen.
Halten. 1,53 – 157
Aktuell: 1,5574

AUD: Der Aussi sieht selbst zum Euro schwächlich aus. Dennoch: Es geht weiter seitwärts auf Wochensicht.
Halten. 1,55 – 1,60
Aktuell: 1,5828

Fazit: Insgesamt ergibt das ein Bild vorübergehender "Ruhe" am Devisenmarkt mit vergleichsweise geringen Schwankungen.

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