Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2128
Schulden auf Rekordhoch: Was Anleger wissen müssen

Ein goldenes Zeitalter bricht an

Die weltweite Schuldenquote sinkt, aber die absoluten Zahlen steigen dramatisch. Bis 2028 könnten die Regierungsschulden auf 170 Billionen USD anwachsen – mit heftigen Folgen für Währungen, Inflation und Investitionen. Was bedeutet das für Anleger?

Das Verhältnis von Schulden zur Weltwirtschaftsleistung hat sich seit der Pandemie 2020 drastisch verbessert. Die globale Schuldenquote ist um 30 Prozentpunkte gesunken und liegt derzeit bei 326% der Weltwirtschaftsleistung. Während der "Pandemie" lag die Quote bei annähernd 360%. Anders gesagt: Um alle Schulden weltweit zu tilgen, müssten drei Jahre lang sämtliche Güter und Dienstleistungen der Welt ausschließlich dafür verwendet werden. 

Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Lage angespannt. Der absolute Schuldenstand ist weiterhin hoch, und die Aussichten sind trübe. Der IIF erwartet, dass sich die Schuldenaufnahme der Regierungen in den kommenden Jahren beschleunigen wird. Bis 2028 könnten die Regierungsschulden auf 130 Billionen USD steigen – ein Anstieg um 35% gegenüber dem aktuellen Stand von 95 Billionen USD.

Klimaziele als Schuldenbooster

Sollten die vereinbarten Klimaziele vollständig umgesetzt werden, könnten die Regierungsschulden bis 2028 sogar 170 Billionen USD erreichen. Diese Zahlen zeigen, wie schnell die Schuldenlast weiterhin wächst und welch immense Herausforderungen auf die globale Wirtschaft zukommen.

Die Verschuldung in Schwellenländern nimmt ebenfalls rasant zu. Im dritten Quartal 2024 erreichten die Schulden dort 105 Billionen USD oder 245 Prozent des BIP – ein deutlicher Anstieg gegenüber 99 Billionen USD im vierten Quartal 2023.

Fazit: In einem Umfeld steigender Schulden bleibt Gold eine Sicherheitsanlage. Es wird voraussichtlich in den meisten Währungen weiter an Wert gewinnen. Auch Kryptowährungen dürften durch die zunehmende Unsicherheit auf den Märkten weiter an Bedeutung gewinnen. Für Anleger können diese beiden Anlageklassen eine wichtige Rolle spielen, um Vermögen zu schützen.
Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 4: Rendite, Risiko und Handel

Benchmark klar geschlagen: Vermögensverwalter überzeugen in Kalenderwoche 4

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im FUCHS Performance‑Projekt V schlagen in KW 4 die meisten Banken das Benchmarkdepot deutlich. Das Referenzportfolio verliert 17.497,55 € bei einem Max‑Drawdown von 1,86 %, während die Mehrheit der Wettbewerber geringere Rückgänge verzeichnet – zwei Depots liegen sogar im Plus. Der Blick auf Gewinner, Verlierer und das Risikoprofil zeigt, wer die Volatilität am besten abfedert.
  • Fuchs plus
  • Tschechien: Renditestarke Krone, stabile Zinsen und wachsender Konsum

Anlagechancen in der Krone

aldorado - Fotolia
Die Krone aus Tschechien gewinnt gegenüber dem Euro. Stabile Zinsen und sinkende Inflation schaffen für Investoren attraktive Chancen. Nutzen Sie Anleihen oder Aktien, um von der wirtschaftlichen Dynamik zu profitieren.
  • Fuchs plus
  • Yuan trotzt Konjunkturschwäche: Starke Exporte ziehen

China: Exporte boomen, Investitionen schwächeln, Yuan steigt

© Comugnero Silvana / Fotolia
Der Yuan zeigt Stärke, obwohl Chinas Wirtschaft im vierten Quartal schwächelte. Das BIP wuchs 2025 um 5%, trotz Konsum- und Investitionsschwäche. Während Exporte die Erwartungen übertrafen, bleibt der Immobiliensektor ein Sorgenkind. Investitionen könnten jedoch wieder anziehen. Bekommt der CNY langsam eine neue Perspektive?
Zum Seitenanfang