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Sommerpause auf den Währungsmärkten

Euro trotzt schwachen Wirtschaftsdaten aus Deutschland

Nach einer zuletzt eher schwachen Phase, zeigt sich der Euro momentan stabil gegenüber den meisten hier betrachteten Währungen. Eine davon erleidet derzeit einen heftigen Schwächeanfall.

Die Sommermonate sind traditionell eine eher handelsarme Zeit. Die Händler sind in den Ferien, die Notenbanken pausieren ebenfalls. Europa leidet unter schwachen politischen Rahmenbedingungen und einer schwachbrüstigen Ökonomie. Der jüngste ifo-Index machte erneut keine Hoffnung für die deutsche und europäische Konjunktur und damit für die Stärkung des Fundaments des Euro. Dennoch bekommt der Euro gerade eine Atempause.

Im Einzelnen:



USD: Der USD steckt in einer relativ engen Seitwärtsrange fest. Ein Ausbruch ist im Wochenverlauf nicht zu erwarten.
Halten. 1,08 - 1,10
Aktuell: 1,086

CHF: Der Franken bleibt in einem engen Band zum Euro gefangen. Impulse, die einen Ausbruch provozieren, sehen wir auf Wochensicht nicht.
Halten. 0,95 - 0,97
Aktuell: 0,956

GPB: Das britische Pfund schwächelt ein wenig. Ein Schwächeanfall zum Euro wird daraus aber nicht.
Halten. 0,84 - 0,85
Aktuell: 0,844

JPY: Der Kurs des Yen ist im Wochenverlauf zum Euro deutlich gestiegen. Möglichwerweise hat er noch etwas Potenzial, bevor er wieder zurückprallt.
Halten. 164 - 171
Aktuell: 167

CNY: Der Yen hatte sich kurzfristig zum Euro erholt; jetzt geht es wieder in die andere Richtung.
Halten. 7,83 - 7,90
Aktuell: 7,867

NOK: Da fällt dann doch ein Zacken aus der Krone. Nochmalige Tiefkurse zum Euro im Wochenverlauf sind möglich, bevor dann eine Atempause eintritt.
Kaufen. 11,70 - 12,2
Aktuell: 11,97

AUD: Der Aussi dürfte im Wochenverlauf erneut Federn lassen und den oberen Rand der Bandbreite erreichen.
Kaufen. 1,61 - 1,67
Aktuell: 1,657
Fazit: Auch für Trader ergeben sich momentan wenig Gelegenheiten.
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