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Leichte Erholung für Konjunktur und Währung

Euro unattraktiv als Anlagewährung

Die Konjunktur der Eurozone sendet leichte Erholungszeichen. Das ist insbesondere für Deutschland erfreulich. Auch die Gemeinschaftswährung setzt ihren flachen Erholungskurs zögerlich fort. Andere Aspekte bleiben allerdings festgezurrt.

Die Eurozone bleibt wohl auf einem flachen Wachstumskurs. Die Daten der realen Wirtschaft signalisieren eine leichte Erholung. Immerhin hat die Industrieproduktion per November erstmals wieder leicht zugelegt. Die Zahlen: +0,2% zuvor -0,9%, jeweils im Monatsvergleich. Allerdings liegt das Niveau damit noch immer 1,5% unter dem Vorjahr. Beruhigend, speziell aus deutscher Sicht ist dabei die Nachricht, dass Kapitalgüter (Maschinen und Anlagen) den wichtigsten Zuwachs brachten. Dagegen schwächeln die konsumnahen Branchen.

Zum leicht positiven Trend passen auch die per November mit 2,2% stärker als zuvor (Oktober 1,7%) wachsenden Umsätze der Einzelhändler. Unter diesen Vorzeichen steigt auch die Stimmung der Unternehmen selbst im Streik geplagten Frankreich.

Die Zinsen sind eingemauert

Das wird von der EZB zwar wahrgenommen aber vorsichtig bewertet. Das zeigt das aktuelle Sitzungsprotokoll. Demnach sind die Zinsen weiter festgemauert, die Risiken werden eher auf der Unterseite gesehen.

Diese Konstellation stabilisiert den Euro. Sie lässt Zinsphantasie auf längere Sicht zu, während der Kurs kurzfristig nach unten abgesichert scheint. Zudem ist der Rest der Welt auch nicht viel besser aufgestellt.

Fazit: Der Euro hält sich vergleichsweise gut. Er bleibt mangels Ertragschancen als Anlagewährung aber unattraktiv.

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