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Trübe Konjunkturaussichten für die Eurozone bis 2026

Eurozone: Stagnation statt Wachstum

Die Konjunkturaussichten für die Eurozone bleiben auch 2026 mau. Creditreform prognostiziert ein BIP-Wachstum von nur 1,0%, weniger als im Vorjahr. Hohe Belastungen durch Handelskonflikte und steigende Kosten setzen exportorientierte Länder wie Deutschland und Italien unter Druck. Das dürfte den Euro beeinflussen.
Die Konjunkturaussichten für die Eurozone werden sich auch 2026 nicht deutlich aufhellen. Zu diesem Ergebnis kommt Creditreform. Im heute veröffentlichten Ausblick erwartet das Haus ein BIP-Wachstum in der Eurozone von 1,0% im nächsten Jahr. Damit würde das BIP-Plus gegenüber dem Jahr 2025 sogar noch sinken. Für das laufende Jahr rechnet Creditreform mit einem BIP-Zuwachs von 1,2%.

Hohe Belastungen, wenig Dynamik

Die Belastungsfaktoren für Europa bleiben vielfältig. Eine Eskalation des Handelskonfliktes mit den USA wurde zwar abgewendet. Das allerdings nur zu hohen Kosten und strukturelle Nachteile für etliche wichtige Branchen in Europa. Exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland, Italien und Irland sehen sich mit steigenden Kosten und sinkender Wettbewerbsfähigkeit konfrontiert. Besonders betroffen sind die Automobil-, Maschinenbau- und Pharmabranche, die traditionell stark in den US-Markt exportieren. Untermauert wird das durch eine aktuelle Studie der Allianz Trade. Die zeigt, dass sich die Belastungen durch Zölle - trotz der vielen gemachten Deals - gegenüber dem Jahr 2024 glatt verdoppelt hat. 

Die Ausgangslage für den Euro ist für 2026 daher nicht sonderlich gut. Die Konjunktur schwächt sich weiter ab, die Preiseffekte durch Zölle und Rohstoffe werden sich weiter in die Inflation hineinarbeiten.  
Fazit: Diese brandneuen Studien untermauern unsere Einschätzung, dass die Eurozone 2026 weiter auf eine Stagflation zuläuft. Die Impulse aus den schuldenfinanzierten Ausgabenprogrammen, die zu großen Teilen anders als angekündigt genutzt werden, werden überschaubar sein. Der Euro könnte darum deutlicher unter Druck geraten, andere Regionen der Welt werden sich deutlich dynamischer entwickeln.  
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